Machtkampf beim TSV 1860 Kult-Trainer Lorant: "Verwaltungsrat werde ich nicht mehr"

Findet klare und deutliche Worte zur Situation an der Grünwalder Straße: Kult-Trainer Werner Lorant. Foto: Frank Mächler/dpa

Werner Lorant gilt beim TSV 1860 als absolute Kultfigur. Die Trainerlegende der Löwen weilte am Freitag auf einer Versammlung von Fanklubdachverband ARGE, das Amt des Verwaltungsrats wolle der Renter aber nicht übernehmen: "Da sollen sie mich lieber zum Sportdirektor machen"

München - Wird es in den kommenden Monaten eine Revolution gegen Löwen-Präsident Robert Reisinger und die bestehende Verhältnisse beim TSV 1860 geben? Oder doch noch eine zukunftsträchtige Zusammenarbeit mit Investor Hasan Ismaik?

Beim Treffen der gewählten Regionsvertreter der ARGE am Freitagabend im Olchiner "Daxerhof" weilte neben dem "König von Giesing", Karsten Wettberg, und Stürmer-Ikone Bernhard Winkler auch einer, der sich einst mit Wettberg an der Seitenlinie duellierte und später auch dank der Tore von Winkler den Durchmarsch in die Bundesliga schaffte: Werner Lorant.

Werner Lorant: keine Funktion mehr beim TSV 1860

"Die ARGE hat mich eingeladen, ich habe meine Meinung gesagt. Fertig. Es ist doch sinnvoll, über die Löwen zu diskutieren. Wie soll man sonst auf einen grünen Zweig kommen?", erklärte Lorant der AZ.

Der 69-jährige Ex-Coach erklärte bei dieser Gelegenheit auch, dass er nicht zu den Kandidaten für einen Sitz im Verwaltungsrat zähle: "Verwaltungsrat werde ich nicht mehr auf meine alten Tage", so Lorant in gewohnter Grantel-Manier, bevor er einen Scherz folgen ließ: "Da sollen sie mich lieber zum Sportdirektor machen."


Die weiteren Aussagen Lorants über den Machtkampf zwischen den Vereinsbossen um Präsident Robert Reisinger und Investor Hasan Ismaik, Kritik an Sportchef Günther Gorenzel sowie sein Appell an sämtliche Beteiligten lesen Sie am Dienstag im AZ-Interview mit dem Kult-Coach und auf az-muenchen.de.

 

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