Maas auf dem Isarinselfest in München Ein Minister mit einem Herzerl am richtigen Fleck

Der Bundesaußenminister zu Besuch in München: Heiko Maas (SPD) auf dem Isarinselfest. Foto: Petra Schramek

Bundesaußenminister Heiko Maas besucht das Isarinselfest in München – ein kleiner Entspannungs-Ausflug in unruhigen Zeiten.

München - Mal kurz Sehne, Kehle und Seele baumeln lassen: Bundesaußenminister Heiko Maas (SPD) gönnte sich bei seiner Bayerntour am Samstag einen Schlenker übers Isarinselfest.

Er klopfte bei der Veranstaltung von Arbeiter-Samariter-Bund, Arbeiterwohlfahrt und SPD brauchkonform Nägel in ein Brett, trank zur Ochsenfetzensemmel ein regionales Weißbier und hielt seinen rechten Arm ausgestreckt nach unten, damit zwei junge Damen ein Peace-Zeichen mit Herz draufmalen konnten – im Grunde das genaue Gegenteil eines Hitlergrußes.

Auf dem Fest und auch beim Besuch der KZ-Gedenkstätte Dachau am Sonntag betonte Maas, die jüngsten Vorfälle in Chemnitz zeigten, dass man jeder Form von Antisemitismus und Alltagsrassismus die Stirn bieten müsse. Es müssten alle lauter werden, die für Weltoffenheit und Toleranz eintreten. In München taten das am Sonntag 500 Menschen bei einer Demo gegen die NPD.

 

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