Luftverkehr Komischer Geruch: Lufthansa-Maschine landet ungeplant

311 Passagiere einer Lufhansa-Maschine haben rund 17 Stunden in der russischen Provinzstadt Ufa ausgeharrt. "Elektrischer Geruch" hatte ihren Piloten zur Landung bewogen.

 

Frankfurt/Ufa - Die 311 Lufthansa-Passagiere, die wegen eines ungewöhnlichen Geruchs im hinteren Teil der Maschine rund 17 Stunden auf einem russischen Flugplatz ausharren mussten, sind auf dem Weg nach Frankfurt.

Es seien zwei Ersatzmaschinen nach Ufa in der russische Provinz westlich des Urals geflogen und hätten die Reisenden aufgenommen, sagte eine Sprecherin der Fluggesellschaft am Donnerstag. Nach dem unplanmäßigen Zwischenstopp wird mit der Ankunft der Maschinen gegen 15.30 Uhr gerechnet.

Das Flugzeug war von Shanghai nach Frankfurt unterwegs, als ein "elektrischer Geruch" von der Crew bemerkt wurde. Der Pilot entschied sich daraufhin, den Flughafen in Russland anzusteuern. Die Ursache der Probleme ist nach Angaben der Lufthansa-Sprecherin noch unklar. Die Maschine stehe weiter auf dem kleinen russischen Airport und werde von Technikern untersucht. Ob es noch am Donnerstag Erkenntnisse über die Probleme geben wird, sei unklar.

Die Passagiere verbrachten die Wartezeit größtenteils in der Maschine. Sie konnten aber auch den Transitbereich des Flughafens benutzen, um sich die Beine etwas zu vertreten, sagte ein Lufthansa-Sprecher.

 

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