Lügen in der Wohnungspolitik? Ex-Bürgermeister Monatzeder: Staatsregierung verbreitet "Fake News"

Hep Monatzeder kandidiert für die Grünen für den Landtag. Foto: dpa

"Verdreht die Wahrheit" in der Wohnungspolitik: Münchens Ex-Bürgermeister und Grünen-Stadtrat Hep Monatzeder greift die Bayerische Staatsregierung scharf an.

München – Grünen-Stadtrat Hep Monatzeder hat der Staatsregierung in der Wohnungspolitik vorgeworfen, die Wahrheit zu verdrehen. Behauptungen, die Stadt habe sich zu wenig um den Wohnungsbau gekümmert – wie unlängst wieder von Wirtschaftsministerin Aigner – stellten die Realitäten auf den Kopf, sagte er am Dienstag.

Monatzeder will nun per Anfrage klären lassen, wie sich der Wohnungsbestand beim Freistaat und bei der Stadt seit 1990 entwickelt hat. Er fragt außerdem nach den Investitionen in die Wohnungsbauförderung des Freistaats und der Stadt von 1990 bis zum letzten bereits abgerechneten Haushaltsjahr.

Monatzeder: "Fake News Fakten entgegensetzen"

Monatzeder sagte: "Die Wohnungsbauförderung des Freistaats ist seit den 90er Jahren rückläufig – und hat die Staatsregierung auch noch über 8.000 Wohnungen aus ihrem Bestand in München an den Meistbietenden verhökert. Es wird Zeit, diese Zahlen einmal konkret darzustellen, um den wohnungspolitischen Fake News der Regierung Fakten entgegenzusetzen."

Lesen Sie dazu das Interview der Vorsitzenden des Münchner Mietervereins Beatrix Zurek in der AZ, die sagt, dass der "Freistaat den Mieterschutz Jahrzehnte verhindert" hat.

 

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