Louis-Vuitton-Tonne! Das ist Münchens dekadenteste Mülltonne

Das neue Must-Have der Society? Eine Louis-Vuitton-Mülltonne steht vorm P1 und sorgt für Gesprächsstoff. Foto: Petra Schramek

Und jetzt raten Sie mal, wo die steht. Na, klar – vorm P1! Wie der Promi-Club zu der Tonne von Louis Vuitton kommt – und warum  Monika Gruber am Nockherberg gefehlt hat

München
- In der Society muss jede(r) ja immer das Allerneueste haben: Die neue It-Bag, die neuen Manolos, den neuesten Haarschnitt oder Trend-Hund. Doch um dieses Must-Have reißen sich in München gerade jene, die von Alltags-Glamour und Edel-Logos nicht genug haben können – die neue, angesagte Mülltonne.

Kein Scherz: Münchens dekadenteste Mülltonne sorgt gerade für viel Gesprächsstoff. Sie ist mit dem legendären Louis-Vuitton-Muster bedruckt und steht – richtig geraten: vor dem P1. Da selbst die Superreichen ihren Superreich-Müll genauso wie alle Nicht-Superreichen in ordinären Papier- und Bio-Tonnen entsorgen (lassen), ist diese Luxus-Tonne natürlich für alle, die halt auch beim Müll besonders trendy sein wollen, der letzte Schrei.

Entsprechend schnell verbreitete sich die Mülltonnen-Nachricht unter den Promis. Tatsächlich hört man auf Partys Sätze wie: „Zefix, ich will auch die Einser-Tonne!“ Als ich P1-Big-Boss und Wiesn-Wirt Franz Rauch auf sein neues Accessoire anspreche, schmunzelt er und sagt: „Ja, das ist echt eine verrückte Idee. Aber ich finde es lustig – ich stehe auf stylische Dinge.“

Wie also kam’s zur Designer-Tonne? „Wir haben eine sehr kreative Mitarbeiterin – und die hat uns das vorgeschlagen. Zwei Wochen dauerte die Arbeit mit so einem kleinen Design-Team. Aber seit die Tonne vorm P1 steht, haben wir wirklich eine unglaubliche Resonanz. Wir könnten sofort Hunderte davon anfertigen lassen.“

Sollte es dazu kommen, müsste er eine Trend-Tonne aber auch vor sein Haus stellen. „Meine Mutter kommt jeden Montag zum Schweinsbraten essen vorbei, als wir letztes Mal zusammen den Müll rausgebracht haben, hat sie gejammert, warum wir nicht auch so eine ,schöne Tonne’ haben. Sie hatte ein Foto von der Louis-Vuitton-Tonne bereits gesehen und war dann ganz enttäuscht, weil da nur so eine normale stand“, erzählt Rauch. „Es macht gleich mehr Spaß, den Müll runterzubringen, wenn da ein bisschen Glamour ist.“

Keine Angst, dass das manche doch zu dekadent finden? „Ach, mei, aufregen werden sich bestimmt ein paar. Das ist immer so und gehört dazu. Wir finden’s einfach witzig.“

 

Witzig ist sie auch: Kabarettistin Monika Gruber wurde von einigen Promis beim Nockherberg schmerzlich vermisst. Immerhin könnte sie auch da oben auf der Bühne wie ihre „München 7“-Kollegin Luise Kinseher stehen – außerdem ist sie die Lebensgefährtin von Paulaner-Boss Andreas Steinfatt.

Selbst wenn die Einladungen exklusiv sind und kaum einer eine Begleitperson mitbringen darf – für Monika Gruber hätte es doch sicher eine Ausnahme gegeben, oder?

Andreas Steinfatt dazu: „Es war Monis Wunsch, hier heute nicht zu sein. Es war ihre Entscheidung. Und das respektiere ich.“

Wie wäre seine Liebste als Bavaria? Als Kabarettistin ist die Gruber ja sogar noch öfter im TV als Kinseher. Aber Steinfatt winkt ab: „Wir beide trennen Berufliches und Privates.“ Dafür hatte sich Monika Gruber am Vorabend die Generalprobe angeschaut.

Sie ist die Mietwagen- und Gastgeber-Königin: Regine Sixt sorgte bei der Party zum 100. Firmenjubiläum in Berlin für beste Laune, wirbelte fröhlich herum und netzwerkte. Ihr Mann Erich, die Söhne Alexander und Konstantin und die vielen Gäste (Guido Westerwelle, Wolfgang Joop, Sabine Christiansen) jubelten, als sie auf der Bühne mit Superstar Sir Cliff Richard rockte. Eine Frau mit viel PS.


 

 

10 Kommentare