Loriot Neues Loriot-Werk: Diogenes druckt Interviews

Es ist Loriots Vermächtnis: Der Diogenes-Verlag hat zuehren des großen Humoristen einen großen Interview-Band von und mit Loriot herausgegeben.

 

Zürich – Es ist das Vermächtnis des großen Humoristen: Der Diogenes-Verlag in Zürich hat das Loriot-Buch „Bitte sagen Sie jetzt nichts – Gespräche“ auf den Markt gebracht. Es enthält 17 bereits veröffentlichte und jetzt neu zusammengefasste Interviews mit Vicco von Bülow aus den Jahren 1968 bis 2009 – vom Magazin „Playboy“ bis zur Regionalzeitung „Darmstädter Echo“. Ausgewählt haben die Gespräche der kürzlich verstorbene Diogenes-Verleger Daniel Keel und der zweite Herausgeber Daniel Kampa, daran mitgearbeitet hat aber auch von Bülows Tochter Susanne.

„Ob Sie's glauben oder nicht, die Menschen sind so komisch“, sagte Loriot der „Neuen Ruhr Zeitung“ im Jahr 1968. Dem „Magazin“ aus Zürich verriet er, welche menschliche Eigenschaft er am wenigsten ausstehen kann („menschliche Dummheit“), dem „Spiegel“ sein deutsches Lieblingswort („Zahnersatzzusatzversicherung“), der „Zeit“ sein Lieblingsgericht („Matjesfilet, Schwarzbrot und Butter“) und dass er bei dem Wort vegetarisch an Schweinswürstel denkt.

Eigentlich sollte das Buch im November zu Loriots 88. Geburtstag erscheinen. Nach dem Tod Vicco von Bülows am 22. August in Ammerland am Starnberger See wurde der Termin nun auf den 15. September vorgezogen.

 

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