Lokalsport Kann Augenthaler Haching retten?

Klaus Augenthaler Foto: dpa

MÜNCHEN - Am Ende machten einige Haching-Fans ihrem Ärger lauthals Luft. Nach dem peinlichen 0:1 gegen Werder Bremen II schallte ein Sprechchor durch den Sportpark: „Vorstand raus!“ Nach der dritten Pleite in seinem dritten Spiel als Trainer droht Lust schon das Aus.

 

Beim abstiegsgefährdeten Drittligisten SpVgg Unterhaching brodelt es. Sogar ein erneuter Trainerwechsel – es wäre der zweite in dieser Saison – erscheint möglich. Matthias Lust, der Nachfolger des entlassenen Ralph Hasenhüttl, hat schließlich in seinem dritten Spiel die dritte Niederlage kassiert. Am Saisonende steigen die letzten Drei aus der 3. Liga ab. Unterhaching hat noch elf Spiele – und nur einen Punkt Vorsprung auf einen Abstiegsplatz.

Nach AZ-Informationen gilt Klaus Augenthaler als Kandidat. Der Weltmeister von 1990 saß beim Spiel am Sonntag neben Haching-Mäzen Toni Schrobenhauser schon auf der Tribüne im Sportpark.

Der 52-jährige frühere Bayern-Kapitän ist seit dem 19. Mai 2007 ohne Trainerjob, zuletzt trainierte er den VfL Wolfsburg. Derzeit arbeitet der Baldhamer für die BR-Sendung „Heute im Stadion“ als Chef-Kritiker. Kehrt Auge jetzt auf die Fußball-Bühne zurück?

Oliver Griss

 

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