Lokales Koks-Verdacht! Polizei ermittelt gegen die Gsell

Gut drauf mit Alkohol – und auch mit Drogen..? Nach dem Skandal ist Tatjana Gsell ziemlich verschnupft. Foto: dpa

Zeche geprellt, Drogen auf dem Hotel-Zimmer: Mit dem Iphofer Nachwuchs-Model Florian Stöhr (19) feierte Tatjana (38) eine rauschende Party. Am nächsten Morgen kam das böse Erwachen

 

NÜRNBERG/KÖLN Tatjana Gsell, Witwe des Nürnberger Schönheitschirurgen Franz Gsell (†76) hat mal wieder Ärger. Nach ihrer spektakulären Suff-Fahrt in Frankfurt vom März 2009 ermittelt erneut die Polizei: Diesmal geht’s um Kokain!

Sie sind ein echtes Traum-Duo: Hier die gereifte „Society-Lady“, dort der modelnde Jüngling. Neben fränkischem Zungenschlag haben Tatjana Gsell (38) und der Iphofer Florian Stöhr (19) die Leidenschaft für Botox und rauschende Partys gemeinsam. Erst letzte Woche waren die beiden in RTL-„Explosiv“ zu bewundern, wie sie sich auf einer bizarren Geburtstagsparty von einem Schönheitschirurgen das Anti-Falten-Serum spritzen ließen.

Doch nicht nur Botox bereichert die Feste der C-Promis: Wie gestern bekannt wurde, hat die Polizei die beiden auf einer Kokain-Party erwischt.

Stöhr erhebt nun schwere Vorwürfe gegen die Gsell: Nach einer wilden Nacht im Kölner „Loom-Club“ feierten die Busenmacherwitwe, Stöhr und zwei weitere Personen in einer Suite des „Excelsior-Hotel Ernst“ weiter. „Plötzlich packten sie ein größeres Häufchen Kokain aus, das sie konsumierten“, berichtete Stöhr dem Kölner „Express“. Er selbst will mit Drogen „nichts zu tun haben“. Und habe das so auch der Polizei gesagt.

Schon auf der Fahrt in den Club gab es den ersten Eklat

Dass die Ermittler das Stelldichein im Luxus-Hotel sprengten, liegt an der zweifelhaften Zahlungsmoral des Duos: Nachdem Tatjana das Hotel „am nächsten Morgen ganz normal verlassen“ habe, wie sie beteuerte, erstattete die Hotel-Leitung Anzeige wegen Zechprellerei. „Die Rechnung lief über Herrn Stöhr“, schiebt Gsell verschnupft ihrem heranwachsenden Freund die Schuld in die Schuhe.

Auch sonst unterscheiden sich ihre Schilderungen von denen Stöhrs: Statt vier seien es „15 Leute“ gewesen, die im Excelsior feierten. „Da kann ich nicht alles überblicken“, so Gsell im „Express“. Dass auf Zimmer 324 tatsächlich gekokst wurde, ist indes unstrittig: Die Polizei stellte Rest-Mengen der Droge sicher.

Es dürfte das letzte Mal gewesen, dass Gsell und Stöhr gemeinsam das Nachtleben unsicher machen: Schon auf der Fahrt in den Loom-Club gab es einen Eklat, als sich der Chauffeur aufs Übelste beschimpfen lassen musste, weil er den falschen Champagner besorgt habe. Auch hier schieben sich Gsell und Stöhr gegenseitig den Schwarzen Peter zu. Gsell: „Das ging alles von Stöhr aus.“ Nach dem Koks-Skandal rückt der nun von der Skandalnudel ab: „Ich werde auf Abstand gehen.“

Steffen Windschall

 

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