Lokales Der Verteidigungsminister brauchte einen Schnaps

Nach dem dritten Bundespräsidenten-Wahlgang: Minister zu Guttenberg freut sich über den Haselnussgeist von Destillateur Haas. Foto: Leo Loy

Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) pendelte zwischen der Bundespräsidenten- Wahl und der Franken-Party in der Bayern-Vertretung. In der Auszähl-Pause wurde Haselnussgeist kredenzt

 

BERLIN/EBERMANNSTADT Rund 350 Promis aus Politik, Wirtschaft und Kunstszene wurden von Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg am Abend des 30. Juni in die Bayerische Vertretung in Berlin zu einem originellen Touristik-Treffen eingeladen, Motto: „Schweizer Tourismusgipfel – Fränkische Schweiz trifft Sächsische Schweiz und Zentralschweiz".

Vorzeige-Franke zu Guttenberg wusste zwar beim Verschicken der Einladungen noch nicht, dass am gleichen Tag ein neuer Bundespräsident gewählt wird – doch der Verteidigungsminister blieb cool und eröffnete die Franken-Party zwischen dem drittenWahlgang und der Stimmenauszählung.

Zwischendurch genehmigte sich zu Guttenberg einige „Beruhigungstropfen" – ein kleines Schnäpschen: Rosenhut-Destillateur Johannes Haas aus Ebermannstadt servierte dem Minister ein Gläschen Haselnussgeist! Nach der Bundespräsidenten-Wahl war der Fränkische Abend plötzlich ganz schnell Geheimtipp bei Politikern, unter anderem gesichtet: der sächsische Ministerpräsident Stanislaw Tillich, Staatssekretär Hartmut Koschyk (Finanzministerium) aus Bayreuth, Tim Guldimann (Schweizer Botschafter), Fränkische Schweiz-Tourismusdirektor Franz-Xaver Bauer, Schweiz Tourismus-Generaldirektor Jürg Schmid und seine Deutschland-Direktorin Christina Marzluff, BR-Studioleiter Martin Wagner, Frankens Kirschen-Königin Michaela Kupfer.Leo Loy

 

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