Lokales Christkindlesmarkt: Heuer gibt’s einen Touri-Rekord!

Der Christkindlesmarkt als Touristen-Magnet: Nürnberger Hoteliers bestätigen, dass die Buchungen von auswärtigen Gästen in diesem Jahr sehr gut angelaufen sind. Foto: dpa

200.000 Übernachtungen zählten die Hotels im vergangenen Jahr während der Weihnachtszeit. Heuer soll diese Zahl noch übertroffen werden

 

NÜRNBERG Endlich ist es soweit: Am Freitag beginnt der Nürnberger Christkindlesmarkt. Und weil unser „Städtlein aus Holz und Tuch“ nach ein paar Krisen-Jahren wieder ein riesiger Touristenmagnet ist, strömen heuer Millionen Gäste aus aller Welt nach Nürnberg. Die Stadt boomt!

Rund 200.000 Übernachtungen, so viele wie nie zuvor, zählten die Nürnberger Hotels im vergangenen Jahr während des Christkindlesmarktes. „Und wir haben gute Chancen, diesen Rekord nochmal zu toppen“, freut sich Wirtschaftreferent Roland Fleck (CSU).

Daniela Hüttinger vom Hotel- und Gaststättenverband Nürnberg kann den Touri-Ansturm bestätigen: „Die Buchungslage ist sogar noch besser als im vergangenen Jahr.“ Bereits vor der offiziellen Eröffnung am Freitag sind viele Hotels in Nürnberg gut gebucht – und an den Wochenenden zum Teil sogar schon rappelvoll.

20 Prozent mehr Gäste aus dem Ausland

Vor allem ausländische Gäste zieht es heuer überdurchschnittlich zahlreich nach Nürnberg – und das nicht nur zur Weihnachtszeit: „Bei den Übernachtungsgästen aus dem Ausland hatten wir heuer insgesamt schon einen Anstieg um 20 Prozent“, jubelt Fleck. Für den Christkindlesmarkt hoffe man, diesen Trend weiter fortzusetzen.

„Nürnberg ist die Weihnachtsstadt Nummer eins in der Welt“, ist Fleck überzeugt. Besonders der Mix aus traditionellem Markt und der längsten zusammenhängenden Fußgängerzone Europas mache die Stadt für ihre Besucher so attraktiv.

Dass Nürnberg inzwischen auch eine beliebte Shoppingstadt ist, weiß auch Daniela Hüttinger: Viele ihrer Gäste im Hotel „Drei Raben“ bleiben bis zu vier Nächte, um hier ihre gesamten Weihnachtseinkäufe zu erledigen! Bei der Hotel-Chefin ging gestern aber auch die erste Stornierung ein. Grund dafür waren die Terror-Warnungen der vergangenen Tage. Fleck und Hüttinger hoffen nun, dass sich die Touristen von der aktuellen Diskussion nicht verunsichern lassen.Larissa Fleischmann

 

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