Lokales BR-Radltour: Abschied aus Franken

Gute Stimmung: Die 21. BR-Radltour war sehr anstrengend, bot aber einmalige Landschaftsszenen. Foto: bayernpress.com

Nach einer sehr anstregenden, aber landschaftlich besonders schönen 600-Kilometer-Strecke endet die 21. Ausgabe am Samstag in Schwabmünchen

 

NÜRNBERG Am Samstag endet die 21. BR-Radltour um 15.35 Uhr in Schwabmünchen: 1200 Teilnehmer starteten am vergangenen Sonntag in Rosenheim und waren dann sieben Tage unterwegs, legten dabei fast 600 Kilometer zurück. Eine besondere Überraschung gab es gestern früh – knapp zwei Stunden nach dem Tagesstart im mittelfränkischen Altdorf – bei der Wasserpause am Rothsee, als 14 „Burgfest-Trommler“ aus Hilpoltstein (in mittelalterlicher Tracht) den Radlerpulk mit großem Getöse begrüßten.

Viel Glück hatten die Radler mit dem Wetter: Obwohl für den Donnerstag schon morgens Wolkenbrüche vorhergesagt waren, blieb es trocken. Die Pedalritter freuten sich über die frühherbstlichen Temperaturen. Voll des Lobes waren die Teilnehmer über die Streckenführung bei der 21. Ausgabe der Tour: „Landschaft pur“ war durchwegs angesagt. Diesmal wurden ausschließlich kleine Ortschaften und Städte angesteuert. „Es war alles sehr gemütlich“, so der Tenor bei den langjährigen BR-Radlern.

Ein kleines Jubiläum konnte auch Radltour-Erfinder Thomas Gaitanides feiern: Vor 25 Jahren entwickelte er die Idee einer mehrtägigen Zweirad-Tour durch Bayern. Den letzten Anstoß zu dem Projekt bekam Gaitanides dann bei einem Besuch im US-Bundesstaat Oregon, wo ein amerikanischer Verein eine Woche lang durch die Region radelte. 1990 organisierte er dann die erste Tour für den BR.

Leo Loy

Mehr über die BR-Radltour lesen Sie in der Print-Ausgabe Ihrer AZ am Freitag, 6. August

 

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