Lokales Bierfest: Das ist Nürnbergs süffigste Feier

Die Fest-Organisatoren Gerhard Pickl (re.) und Udo Deppisch stoßen mit Landwehr Bräu-Bierkönigin Eva auf ein gelungenes Fest an. Foto: bayernpress

Im idyllischen Burggraben schenken 32 Brauereien 110 verschiedene Biere aus!

 

NÜRNBERG Der Wetterfrosch muss Bier-Fan sein. Denn, so ist es zumindest auf donnerwetter.de nachzulesen: Ab Mittwoch steigt er Tag für Tag eine Sprosse nach oben und beschert uns nach und nach endlich sommerliche Temperaturen. Und somit ein hoffentlich sonnenverwöhntes 13. Fränkisches Bierfest!

Das Mekka von Bierfreunden aus Nah und Fern – ab heute ist es wieder im Nürnberger Burggraben zu finden. Bis Sonntag (6. Juni) präsentieren sich hier 32 Brauereien. Im Gepäck: etwa 110 verschiedene Gerstensäfte – der Großteil davon aus dem fränkischen Umland. Weil aber heuer außerdem die Städtepartnerschaft zwischen Nürnberg und Prag den 20. Geburtstag feiert, werden auch tschechische Biere angeboten.

Der längste Biergarten Bayerns

Der Aufbau des „längsten Biergartens Bayerns“, der sich gemütlich an die historische Stadtmauer schmiegt, verlangte den Organisatoren in den letzten Tagen einiges ab. So mussten auch heuer wieder rund 2,5 Kilometer Wasserschläuche und vier Kilometer Stromkabel verlegt werden, die Brauereistände aufgebaut und die Toiletten angeschlossen werden.

Doch jetzt ist es vollbracht und das süffige Fest erwartet seine Gäste. Vor Ort finden sich – natürlich – wieder die „üblichen Verdächtigen“ ein: Brauerei Gutmann (Titting), Neder Bräu (Forchheim), Penning (Hetzelsdorf) sowie die Lokalmatadoren von Schanzenbräu aus Nürnberg-Gostenhof. Aber auch einige „Neue“ sind dabei: Etwa die Brauerei Nikl (Pretzfeld), Elchbräu (Thuisbrunn), Brauerei Hofmühl (Eichstätt) und die Brauerei Fischer (Greuth), deren Anwesenheit vor allem Rauchbierfreunde begeistern dürfte.

18 Stände für kalte und warme Spezialitäten

Natürlich macht so ein süffiges Event auch hungrig: 18 Stände bieten warme und kalte Küche – von der gewedelten Makrele bis zur Sau vom Grill. Und zur besseren Verdauung gibt’s ein Schnäpschen – natürlich ein fränkisches: von der Brennerei Haas aus Pretzfeld. Am 3. und 5. Juni ist Johannes Haas zudem persönlich vor Ort, schenkt feine Brände und edle Liköre aus und beantwortet Fragen zur Obstbrandherstellung.

Blues, Rock, Pop, Swing, Blasmusik – nicht nur was das Bier betrifft herrscht auf dem Festgelände Abwechslung. Auf vier Bühnen spielen den ganzen Tag über Bands, die jedem Geschmack Rechnung tragen. Und die kleinen Gäste vergnügen sich derweil im Streichelzoo, beim Kinderschminken oder auf der Hüpfburg.

Öffnungszeiten: Mittwoch 17 bis23 Uhr; Donnerstag 11 bis 23 Uhr; Freitag 14 bis 23 Uhr; Samstag 12 bis 23 Uhr; Sonntag 11 bis 23 Uhr. Der Eintritt ist frei. Das Festgelände ist über das Hallertor, die Treppe am Tiergärtnertor oder über das Maxtor zu erreichen.

 

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