Löwen-Trainer sauer Das sagt Fröhling über Sylvestr und weitere Neuzugänge

Stellt sich schützend vor die Mannschaft, die er nur gezielt verstärken wollte: Löwen-Trainer Torsten Fröhling. Foto: dpa

Löwen-Trainer Torsten Fröhling stellt sich angesichts der jüngsten Neuverpflichtungen und weiterer Spekulationen um weitere Transfers vor seine Mannschaft „Habe nicht einmal gesagt, dass ich noch einen Stürmer suche“

 

München - Bevor die Löwen in einen Kaufrausch verfallen, drückt Trainer Torsten Fröhling lieber auf die Bremse. Sportchef Necat Aygün hat innerhalb relativ kurzer Zeit die beiden Offensivspieler Stefan Mugosa und Michael Liendl an Land gezogen. Haben die Löwen damit ihre Planungen noch gar nicht abgeschlossen? Angesichts weiterer Spekulationen um Stürmer wie Jakub Sylvestr und Baard Finne platzte Fröhlng am Donnerstagmittag der Kragen.

„Ich habe vorher gesagt, dass ich mit der Mannschaft zufrieden bin, dass wir aufpassen müssen von der Qualität in der Breite, wenn sich mal einer verletzt. Wir haben Mugosa geholt, wir haben noch Fejsal Mulic und Stephane Mvibululu. Soll ich sagen: Ihr drei geht jetzt weg und wir holen noch einen Stürmer? Ich sage das nicht, dass wir noch suchen. Vielleicht will ich ja gar keinen mehr holen. Ich bin froh, dass ich Mugosa und Liendl hier habe. Punkt. Ich habe nicht einmal gesagt, dass ich noch einen Stürmer suche – nicht einmal!“

Vor allem der Norweger Finne sei bei ihm kein Thema gewesen: „Ich höre von dem Finne von Köln. Das lag noch nie bei mir auf dem Tisch“, sagt Fröhling, der mit Aygün alle Transferaktivitäten abgesprochen habe.

Seine Botschaft: Das vorhandene Personal ist gut genug, um bald den ersten Löwen-Sieg einzufahren und eine Saison ohne Abstiegsängste zu spielen. Seine Befürchtung ist, dass weitere Transfers womöglich nicht ins Team passen, die nach dem Nichtabstieg in letzter Minute der Relegation gegen Kiel zusammengewachsen ist und nach Aussage des Coaches nur gezielt verstärkt werden sollte: "Das ist immer mein Wort, es muss schon passen. Sonst machen wir unsere Mannschaft kaputt".

Gleichzeitig wollte er im Fall des Nürnbergers Sylvestr kein endgültiges Machtwort sprechen - ganz im Gegenteil: "Ich denke, das passt. Wenn jetzt aber noch eine Rakete kommt, müssen wir drüber reden. Wenn das passt, wenn es ein Sylvestr ist, oder ein anderer, dann setzen wir uns zusammen."

 

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