Löwen-Song über Investor Ismaik „Mia ham an Scheich, uns ist alles gleich“

Hasan Ismaik will auf die Wiesn kommen - in Lederhosen. Ob er dann auch zu seinem Song tanzt? Foto: dpa, Löper, Feindt, AZ

Kurz vor dem Beginn des Oktoberfests steht fest: Ein Song über Löwen-Investor Ismaik könnte der große Wiesn-Hit werden. Hier erklärt Songschreiber Pete Fink seine Absicht.

 

München – Besser hätte das Timing der Rockaholixs kaum sein können. Denn nur wenige Wochen vor dem Wiesn-Auftakt hat die Münchner Band nun einen Ohrwurmsong (Melodie: Anton aus Tirol) veröffentlicht, der zum Hit auf dem Oktoberfest taugt.

Songschreiber Pete Fink erklärt die Intention: „Wir haben vor ein paar Wochen gehört, dass der Löwen-Retter - der Scheich - plant, in diesem Jahr aufs Oktoberfest zu kommen. Und wenn er auf die Wiesn kommt, dann will er angeblich in Lederhosen erscheinen. Da haben wir uns gedacht: Ja, wenn das wirklich so ist, dann braucht er dazu auch den passenden Wiesn-Song, denn das hat sich der Herr Ismaik redlich verdient.“

Die Bandmitglieder der Rockaholixs sind eingefleischte Löwen-Fans, und deshalb fiel es ihnen nicht schwer, den Song einzustudieren. Fink erklärt: „Wir als altgediente Löwen-Fans haben die traurigen Zeiten in der Bayernliga noch am eigenen Leib erlebt. Als dann in diesem Frühjahr vieles darauf hingedeutet hat, dass wir so eine Phase noch einmal erleben müssen, dann denkst du dir ganz einfach: Bin ich hier jetzt im falschen Film? Müssen wir wieder nach Ampfing oder Frohnlach? Umso dankbarer sind wir, wie wohl die meisten Löwen-Fans, dass der Bayernliga-Kelch gerade noch einmal an uns vorüber gegangen ist.“

Zwar wisse man natürlich, dass Ismaik kein Scheich sei, „aber egal mit welchem Löwen-Fan du dich zwischen Bodensee und dem Bayrischen Wald unterhältst: Da spricht keiner vom arabischen Investor oder vom Partner. Da reden alle nur vom Scheich. Das ist nun mal der eindeutige Tenor des Volksmundes und das haben wir gerne aufgegriffen.“

Ziel des Songs sei es gewesen, keine typische Fußball-Hymne zu machen, „in der es vor Selbstbeweihräucherung nur so trieft. Wir haben versucht, die Stimmung der Fans einzufangen, die sich darüber freuen, dass es Sechzig noch gibt.“ Und die wüssten ja, wem sie das alles zu verdanken hätten.

 

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