Löwen-Profi Bierofka „Aufstieg? Dann muss ich in meinen Körper reinhören“

Löwen-Profi Daniel Bierofka Foto: sampics/AK

1860-Profi Bierofka genießt es nach vielen Operationen, schmerzfrei Fußball spielen zu können. Am liebsten will er noch über die Saison hinaus aktiv bleiben – doch er sagt: „Ich kann nicht mehr viel fordern“

 

München – Am Montag geht’s weiter. Nach dann zweieinhalb Wochen Pause spielen die Löwen daheim gegen Aue. Mit einem Sieg im Montagspiel kann 1860 wieder einen Topplatz in der zweiten Liga erreichen. Am Ende der Saison wollen die Löwen bekanntlich unter die ersten Fünf – und am liebsten auch um den Aufstieg mitspielen.

Darüber sprach nun auch Routinier Daniel Bierofka im „kicker“. Der 33-Jährige sagte: „Ich rechne damit, dass es ein Vier- oder Fünfkampf wird und hoffe, dass wir bis zum Schluss dabei bleiben.“ Ob er selbst, falls die Löwen Aufstieg schaffen, mit 34 Jahren noch mal in der Bundesliga spielen würde, beantwortete Bierofka wie folgt: „Oh Gott, das ist schwer zu beantworten. Im Moment bin ich ganz froh, dass ich mir die zweite Liga noch zutrauen kann (lacht). Sollten wir wirklich aufsteigen, muss ich noch mal genau in meinen Körper reinhören.“

Am Ende der Saison läuft der Vertrag von Bierofka aus. Der einstige Nationalspieler würde freilich gerne noch länger für 1860 spielen. Doch er sagt: „Ich komme jetzt in ein Alter, in dem ich nicht viel fordern kann. Ich denke, dass ein Zweijahresvertrag utopisch ist. Aber weiterspielen will ich auf jeden Fall: Ich genieße es gerade, dass mein Körper nach so vielen Verletzungen wieder richtig funktioniert.“

 

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