Löwen-Personalien 1860: Drei Kandidaten für ein Leihgeschäft

Löwen-Sportchef Florian Hinterberger Foto: sampics/AK

Die Löwen planen für den Fall, dass Antonio Rukavina den Verein noch verlässt. Sportchef Hinterberger spricht von drei Kandidaten für eine mögliche Ausleihe.

 

München - So langsam mildern sich die Sorgen bei den Löwen. In den vergangenen Wochen hatte Trainer Reiner Maurer stets davon gesprochen, "auf dem Zahnfleisch" zu gehen, und weil die Saison ja erst sechs Pflichtspiele alt ist, fand er das gar nicht zum Lachen. Nun aber trauen sich die Löwen, allmählich hoffnungsvoller auf die kommenden Wochen zu schauen, denn am Dienstagmorgen trainierten sowohl Stefan Buck als auch Collin Benjamin wieder mit - bei einer kleinen Übungsgruppe unter Anleitung von Assistenztrainer Wolfgang Schellenberg. 

Zwar sollen die beiden am Abend im Test gegen den Kreisligisten SC München des zu hohen Risiko wegens nicht eingesetzt werden, und doch sagte Sportchef Florian Hinterberger nun: „Ich denke, wir haben das Gröbste überstanden.“

Nach den langen Pausen von Benjamin und Buck sowie Necat Aygün, der kommende Woche wieder trainieren will, haben die Löwen keine Not mehr im Defensivbereich. Es sei denn, sie werden Rechtsverteidiger Antonio Rukavina noch los. Nur dann würde man sich noch mal Gedanken machen. Hinterberger sagt, er habe "drei Kandidaten im Blick", mit denen er Kontakt habe "für den Fall, dass wir noch jemanden holen müssten. Ob das dann aber auch klappt, ist widerrum eine andere Geschichte."

Fest steht schon mal: Sollte 1860 nach einem möglichen Rukavina-Abgang noch einen Defensivspieler verpflichten wollen, würde der nur auf Leihbasis nach München kommen. Hinterberger: "Es müsste dann einer sein, den wir kennen und von dem wir wissen, dass er uns weiterhelfen wird. Wir würden dann kein Experiment mit einem fremden Spieler aus dem Ausland eingehen." 

 

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