Vor dem Spiel gegen Sandhausen Das ist die aktuelle Lage im Löwen-Lazarett

, aktualisiert am 02.11.2016 - 18:39 Uhr
Wehwehchen haben sie alle, am Sonntag in Sandhausen wollen sie dennoch dabei sein (v.l.) die 1860-Profis Fanol Perdedaj, Michael Liendl und Ivica Olic. Foto: Rauchensteiner/Augenklick

Am Mittwoch konnten die beiden 1860-Profis Sebastian Boenisch und Fanol Perdedaj mit der Mannschaft trainieren, Linksverteidiger Maxi Wittek fehlte dagegen erneut wegen Rückenbeschwerden. Auch Spielmacher Michael Liendl, Karim Matmour und Nico Karger mussten passen. Die AZ erklärt, welche Löwen-Profis am Sonntag in Sandhausen infrage kommen.

 

München - Trainer Kosta Runjaic erklärte zuletzt, dass sich die Personalsituation "etwas gebessert" habe - und jetzt fehlen dem 1860-Coach drei weitere Profis im Training? Alles halb so schlimm. Während Linksverteidiger Maxi Wittek wegen hartnäckiger Rückenbeschwerden weiter pausieren musste, fehlten am Mittwoch etwas überraschend zwar auch Spielmacher Michael Liendl, Neuzugang Karim Matmour und Youngster Nico Karger.

Liendl, Matmour und Karger fehlen

Aber: Wie die Sechzger vermeldeten, handele es sich bei dem Trio lediglich um Vorsichtsmaßnahmen, um die Belastung in Vorbereitung auf den Auswärts-Auftritt in Sandhausen zu dosieren. Wegen des Pokalkrimis in Würzburg mit 120 Minuten Spielzeit und Elfmeterschießen hatte Runjaic schon zuletzt dem ein oder anderen Profi etwas Schonung verschafft.

Perdedaj: "Alles nicht so schlimm"

Positive Signale gibt's auch von Sebastian Boenisch und Fanol Perdedaj: Das Duo konnte am Mittwoch voll mit der Mannschaft trainieren. Während Boenisch damit vor seinem Debüt für die Sechzger steht, scheint Perdedajs Verletzung weniger schlimm zu sein als von seinem Coach angenommen. Runjaic hatte noch erklärt, dass der Kosovare Mittelfußprobleme habe und daher am Sonntag wohl keine Option sei.

Aigner, Sukalo und RIbamar trainieren individuell

Ein kämpferischer Perdedaj sagte der AZ am Mittwochnachmittag selbst: "Ich habe schon einen Schlag abbekommen im Spiel gegen Aue, aber es ist nicht so schlimm. Ich denke, es ist wieder alles okay." Er rechne damit, am Sonntag in Sandhausen (13.30 Uhr, AZ-Liveticker) auflaufen zu können. Bleibt zu hoffen, dass der 25-Jährige keinen Rückschlag erleidet. Ähnlich verhält es sich bei Ivica Olic. Der Kroate scheint seine Knieprobleme nach dem Aue-Auftritt im Griff zu haben und konnte die Mittwochseinheit absolvieren.

Nicht infrage kommen weiter Kapitän Stefan Aigner, Goran Sukalo und Lucas Ribamar. Das Trio trainierte mit Fitness- und Rehatrainer Michael Sulzmann. Aigner hatte bereits angekündigt, sein Comeback am 21. November gegen den 1. FC Kaiserslautern feiern zu wollen. Die beiden Kreuzbandpatienten Victor Andrade und Krisztian Simon fehlten.

 

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