Löwen gegen St. Pauli Ultra-Rückkehr: "Schluss mit Miete an den Feind!"

Zurück im Fanblock des TSV 1860 - auch in der Allianz Arena: die Ultra-Gruppierung Münchner Löwen in der Nordkurve der Sechzger. Foto: sampics/Augenklick

Der TSV 1860 konnte am Samstag im Heimspiel gegen den FC St. Pauli wieder auf die Unterstützung seiner Ultras bauen. Die bereits in den Auswärtsspielen aktive neuformierte Gruppierung "Münchner Löwen" kehrte nun auch in der Arena in die Nordkurve zurück - inklusive einer klaren Botschaft.

 

München - Im Internet hatten sie es angekündigt, am Samstag im Heimspiel gegen den FC St. Pauli (1:2) haben die Ultras des TSV 1860 Wort gehalten: Die neuformierte Gruppierung "Münchner Löwen" ist am 23. Spieltag der Zweiten Liga in die Allianz Arena zurückgekehrt. Mehrere hundert Sechzger bekleideten die zuletzt leer gebliebenen Plätze ganz unten in der Nordkurve.

Nach der Auflösung der Cosa Nostra 1860 und der Giasinga Buam hatte dort ein Vakuum geherrscht. Die Ultras hatten sich sowohl am Wirken von Investor Hasan Ismaik, als auch an der leidigen Stadionfrage gestört. Jetzt, unter neuem Namen und mit neuer Überzeugung, ihre Mannschaft zu unterstützen, werden in der Kurve wieder die Fahnen geschwenkt.

Die Münchner Löwen gefielen durch ein großen Plakat mit ihrem Namen, stimmgewaltigen Fangesängen und einem "Echo" mit der Südkurve, sondern hatten auch eine Botschaft an die Kluboberen parat: "Schluss mit Miete an den Feind! Wir brauchen ein anderes Stadion!", stand auf einem Spruchband über die Arena geschrieben, die nach dem Anteilsverkauf der Blauen an den FC Bayern nur noch angemietet ist.

 

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