Löwen gegen Braunschweig Maurer: „Das Wiesn-Trikot soll ein Sieger-Trikot werden“

„Unser Ziel können am Sonntag nur die drei Punkte sein, um in der Spitzengruppe zu bestehen“, sagte 1860-Trainer Reiner Maurer am Freitag Foto: sampics/AK

Mit dem dritten Heimsieg in Serie wollen die Löwen am Sonntag gegen den Tabellenführer aus Braunschweig einen perfekten Wies´n-Auftakt feiern.

München – Mit dem dritten Heimsieg in Serie will Fußball-Zweitligist TSV 1860 München gegen Tabellenführer Eintracht Braunschweig einen perfekten Oktoberfest-Auftakt feiern. „Unser Ziel können am Sonntag nur die drei Punkte sein, um in der Spitzengruppe zu bestehen“, sagte 1860-Trainer Reiner Maurer am Freitag und versprach den Fans: „Dafür werden wir alles in die Waagschale werfen.“

 

Der 52-Jährige warnte sein Team vor den schnellen Gegenstößen der Niedersachsen: „Für uns wird es wichtig sein, die Braunschweiger unter Druck zu setzen, ohne unsere Abwehr zu entblößen.“ Im Duell der „Löwen“-Clubs spricht die Statistik für die Münchner, die gegen Braunschweig in bislang zwölf Heimpartien nur einmal als Verlierer vom Platz gingen (neun Siege). Doch selten war die Aufgabe für die Sechziger, die in dieser Saison ebenfalls noch ungeschlagen sind, schwerer als am Sonntag (13.30 Uhr). „Es wird nicht einfach gegen eine Mannschaft, die in sechs Pflichtspielen nur ein Gegentor kassiert hat und die vor Selbstbewusstsein strotzt“, sagte Maurer.
Das Team von Trainer Torsten Lieberknecht habe sich „kontinuierlich weiterentwickelt“.

1860 kann seinerseits personell aus dem Vollen schöpfen. Lediglich der langzeitverletzte Grieche Grigoris Makos fehlt. Für den bislang enttäuschenden Neuzugang Moritz Stoppelkamp könnte der Argentinier Ismael Blanco in die Offensive rücken. „Für Blanco spricht, dass wir dann im gewohnten 4-4-2 spielen könnten“, sagte Maurer. Einen Tag nach dem Oktoberfest-Auftakt werden die Münchner vor einer erwarteten Kulisse von 30 000 Zuschauern in Trikots in Volksfest-Sonderdesign auflaufen. „Das Wiesn-Trikot soll ein Sieger-Trikot werden“, forderte Maurer.
 

 

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