Literaturhaus München Schreiben im Exil

Stefan Zweig mit seiner Ehefrau Lotte Zweig. Foto: dpa

In Wien als Sohn eines jüdischen Großunternehmers geboren spürte Stefan Zweig nach der Machtergreifung der Nazis, dass deren Einfluss auch in Österreich zunahm. Er entschied sich fürs Exil und ging 1943 nach Großbritannien.

 

München - Mit seinem Wirken in dieser Zeit beschäftigt sich ab heute die Ausstellung „Stefan Zweig - Abschied von Europa“ im Literaturhaus. Im Mittelpunkt stehen zwei seiner im Exil verfassten Texte: „Die Welt von Gestern“, in dem er sich mit dem alten Europa beschäftigt, und sein bekanntestes Werk, die „Schachnovelle“. Darin beschreibt er psychische Abgründe, ausgelöst durch nationalsozialistische Schreckensherrschaft.

Zur Eröffnung spricht Klemens Renolder, Kurator der Ausstellung, außerdem liest Schauspieler Udo Wachtveitl aus Briefen und Tagebucheinträgen des Autors.

Info

4. März 2015

Beginn 19.30 Uhr

Ausstellung vom 5. März bis 7. Juni

5/3 Euro

 

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