Lieber eine andere Rolle Thomas Müller erklärt: Darum bin ich kein Stürmer

Thomas Müller verrät seine Lieblingsrolle beim FC Bayern. Foto: dpa

Nur ein Treffer gelang Bayern-Star Thomas Müller in der Hinrunde. Trotzdem hat der 27-Jährige sein Selbstbewusstsein nicht verloren und verrät, auf welcher Position er sich selbst aufstellen würde.

 

München - Weltmeister Thomas Müller gibt sich trotz einer enttäuschenden Hinrunde weiter selbstbewusst.

"Ich bin im Urlaub sicher nicht mit hängendem Kopf durch die Gegend gelaufen", sagte der Offensivspieler von Bayern München der Sport Bild: "Mein Selbstbewusstsein ist nicht angeknackst." Der ehemals gesetzte Müller (27), der in bislang 13 Bundesliga-Einsätzen nur ein Tor erzielt hat und auch beim 5:0-Testspielsieg am Dienstag gegen den belgischen Erstligisten KAS Eupen leer ausging, war kurz vor Weihnachten im Spitzenspiel gegen RB Leipzig (3:0) von Trainer Carlo Ancelotti nicht aufgestellt worden.

"Da gab es mehr Räume als in den Spielen zuvor. Das war eine Partie, in der ich Spaß hätte haben können. Natürlich sitze ich nicht mit einem Grinsen auf der Bank", so Müller.

In der Winterpause war bei Müller mit Blick auf die Rückrunde Aufarbeitung angesagt. "Ich habe mir Fragen gestellt, zum Beispiel: Wo kann ich in der Trainingsarbeit noch mehr investieren?", sagte Müller. Es gehe dabei um "Dinge wie Kraft, Schnelligkeit, Technik".

Als Stürmer möchte der Nationalspieler nicht bezeichnet werden: "Ich bin eine Mischung aus Mittelfeldspieler und Stürmer. Ich bewege mich gerne zwischen den Linien in den Schnittstellen des gegnerischen Mittelfeldes. Da wo es dem Gegner wehtut. Am liebsten wäre mir, wenn meine Bezeichnung bald wieder Torjäger ist."

 

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