Libyen Flüchtlingsdrama befeuert Debatte über Seenotrettung

Brüssel - Das schwere Bootsunglück vor der Küste Libyens hat international Bestürzung ausgelöst und die Debatte über Rettungseinsätze im Mittelmeer befeuert. Zudem wurde vor der Kriminalisierung der privaten Seenotretter gewarnt. Nach dem womöglich schwersten Bootsunglück im Mittelmeer in diesem Jahr werden nach Angaben der libyschen Küstenwache 115 Migranten vermisst. Die Internationale Organisation für Migration und das UN-Flüchtlingshilfswerk sprechen sogar von rund 150 Vermissten. 30 Leichen seien bis Freitagfrüh geborgen worden, sagte ein Sprecher.

 
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