Libyen EU zu Bootsunglück: Jedes verlorene Leben ist eines zu viel

Brüssel - Nach dem schweren Bootsunglück vor der Küste Libyens mit möglicherweise Dutzenden Toten dringt die EU-Kommission erneut auf eine Lösung zur Verteilung von aus Seenot geretteten Migranten. Der Vorfall sei "eine Erinnerung daran, dass es dringend vorhersehbare Regelungen" brauche, sagte eine Sprecherin der Brüsseler Behörde. So gebe es auch für jene, die im Mittelmeer Leben retteten, mehr Vorhersehbarkeit. Nach Angaben der libyschen Küstenwache werden nach dem Bootsunglück 115 Migranten vermisst. Die Befürchtung ist, dass Dutzende Menschen tot sein könnten.

 
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