Leute Frau Dörrie, ich bin dann mal weg!

Power-Frau: Christine Neubauer Foto: dpa

Nach dem öffentlichen Zickenkrieg mit der Regisseurin taucht Christine Neubauer lange Zeit ab. Warum macht die meist beschäftigte Schauspielerin das und wie übersteht sie die Zeit?

 

Es war DER filmreife Zickenkrieg zu Beginn des Münchner Filmfestes – jetzt gibt es die ersten Folgen des spannenden Privat-Streifens zweier Power-Frauen. . .

Schnelle Rückblende: Kult-Regisseurin Doris Dörrie (55, „Männer“) watschte ARD-Allzweckwaffe Christine Neubauer (48, „Moppel-Ich“) gleich zwei Mal heftig ab.

Erst schimpfte sie los: „Wenn ich noch eine Frau sehe, die eigentlich 50 ist, aber sagt, sie ist 35, und eine Farm in Afrika aufmacht, dann hole ich das Maschinengewehr.“

Dann polterte sie weiter, dass die Programmverantwortlichen „komplett bescheuert“ seien, 115 Filme im Jahr mit Christine Neubauer zu zeigen.

Die Quoten-Queen schlug verbal zurück – und sagte mir: „Um Himmels Willen, man muss diese Frau Dörrie vor sich selbst schützen!“

So relativ cool die Münchnerin mit dem grundlosen Gezicke der Regisseurin umging, so sehr muss es sie dann doch verletzt haben – oder warum taucht die meist beschäftigte Schauspielerin Deutschlands jetzt sonst ab?

Christine Neubauer erklärt mir lachend: „Stimmt! Frau Dörrie, ich bin dann mal weg – und zwar ganz schön lange! Ich freue mich wirklich riesig auf meine Auszeit.“

Knapp zwei Monate zieht sich die Schauspielerin komplett zurück. Keine Dreharbeiten, keine Kameras, kein Blitzlichtgewitter, kein Glamour. „Ich bin einfach urlaubsreif“, so Neubauer. „Im Jogginganzug daheim zu sein, ist doch ein Traum! Außerdem hat sich so viel angestaut, das erledigt werden will.“

Arztbesuche und Papierkram sind jetzt ihr aktuelles Entspannungsprogramm.

Das Wichtigste im Urlaub: „Ich will endlich non-stop bei meinem Mann und unserem Sohn sein.“

Vier Wochen Spanien gönnt sie sich trotzdem – und vertröstet Doris Dörrie augenzwinkernd: „Ich mag jetzt mal weg sein – aber meine Filme werden in dieser Zeit mit Sicherheit oft wiederholt. . .“

Kimberly Hoppe

 

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