Leute Ben Tewaag: "Man ließ mich Klos schrubben"

Ben Tewaag im Jahr 2008 Foto: Ronald Zimmermann

MÜNCHEN - Rund einen Monat nach seiner Haftentlassung spricht Ben Tewaag über seine Zeit im Knast. Warum er nicht wollte, dass seine Mutter Uschi Glas ihn besucht. Und wie der "Promi-Burli" mal sehen sollte, "was Arbeit ist."

 

Ben Tewaag (34) hat sich im Gefängnis nicht von seiner Mutter Uschi Glas besuchen lassen. „Sie wollte mich besuchen, aber ich wollte ihr das nicht antun“, sagt Tewaag in der an diesemDonnerstag erscheinenden Zeitschrift „GQ“ (September). „Da saßenReporter vor der JVA und haben Jungs, die freikamen, Geld angebotenfür irgendwelche Storys über mich.“ Einen Promi-Bonus habe er imKnast nicht gehabt. „Da war nichts ­ außer, dass man mir gleich inder Metzgerei einen harten Job gegeben hat und mich die Klosschrubben ließ. Damit der Promi-Burli mal sieht, was Arbeit ist.“

Die Zeit im Gefängnis habe ihn verändert. Er sei „nicht mehr sohitzköpfig“ und „gelassener“. Insgesamt 586 Tage saß der Moderatorund Schauspieler nach „GQ“-Angaben in der JustizvollzugsanstaltFrankfurt ein.

Tewaag war unter anderem verurteilt worden, weil er im Streit um ein Taxi vor einer Münchner Diskothek einen Studenten geschlagen hatte. Auch davor war er bereits öfter aufgefallen. (dpa)

 

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