Leute Ben Tewaag: Grüße aus dem Knast

Ben Tewaag vor Gericht Foto: dpa

MÜNCHEN - Ben Tewaag sitzt seit Mitte Februar in der JVA Frankfurt/Main. In zwei Wochen soll er wieder rauskommen. Doch schon jetzt hat er regelmäßig Freigang – und meldet sich via Internet zu Wort.

 

Es gibt kaum ein Münchner Promi-Kind, das so stark polarisiert: Ben Tewaag (34), ältester Sohn von Film-Schätzchen Uschi Glas, ist bei Menschen, die ihn nicht kennen, höchst unbeliebt. Schläger-Typ, benimmt sich ständig daneben, trinkt viel, war vergeblich auf Entzug, dazu die vielen Tattoos undundund.

Wer ihn wie ich seit Jahren kennt, erlebt ihn aber auch als nachdenklichen, höflichen, wohl erzogenen Typen, der – nett ausgedrückt – eben manchmal sehr großen Mist baut. Für diesen Mist (drei Ermittlungsverfahren wegen Körperverletzung) sitzt er seit Mitte Februar in der Justizvollzugsanstalt Frankfurt/Main. Jetzt tauchten in Promi- und Party-Kreisen Gerüchte auf, dass Ben längst aus dem Gefängnis draußen sei – oder gar an diesem Freitag raus kommt.

„Unsinn“, schrieb mir der Glas-Sohn im Internet über seine Facebook-Seite. Und: „Fehlmeldung.“ Mehr will er nicht sagen, auch seine Agentur „Red Smurf Media“ zeigt sich zugeknöpft: „Aus Image-Gründen für Ben wollen wir das alles unterm Deckel halten.“

Nach weiteren Recherchen scheint fest zu stehen: Am 17. Juli kommt der Musiker auf freien Fuß. Dann wird ihn Sandy Leddin (sie verlobten sich im Knast) abholen. Schon jetzt dürfen sie sich sehen – Ben bekommt regelmäßig Freigang. Übers Internet hält er seine Freunde auf dem Laufenden, schickt Fotos von sich beim Public Viewing, scherzt über die „Miete“ in der JVA oder träumt vom Liebes-Urlaub am Meer. Hoffentlich ohne künftige Zwischenfälle.

Kimberly Hoppe

 

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