Leukämie-Behandlung schlägt an Guido Westerwelle kämpft weiter gegen Krebs

Guido Westerwelle im Mai 2014 beim Rosenball in Berlin. Mehr Bilder des ehemaligen Außenministers in der Bilderstrecke. Foto: ddp images

Guido Westerwelle wollte sich nur am Knie operieren lassen, doch bekam plötzlich die Schock-Diagnose Krebs. Ein Jahr danach ist er "zuversichtlich" und trifft sich wieder mit Kanzlerin Merkel beim Nobel-Griechen.

 

Berlin - Im Juni 2014 erhielt Guido Westerwelle (53, FDP) bei einer Voruntersuchung zu einer Knie-Operation vollkommen unvermittelt die schockierende Diagnose, dass er an akuter Leukämie erkrankt ist.

Umgehend begab sich der ehemalige Außenminister an der Uni-Klinik Köln in Chemotherapie. Es folgte zudem eine Knochenmarkstransplantation. Die Behandlung schlägt an.

Ein Jahr später gibt sich Westerwelle nun optimistisch. Zur "Bild"-Zeitung sagt er: "Ich bin ausgesprochen zuversichtlich."

Gemeinsam mit seinem Ehemann Michael Mronz (48) besuchte er am Sonntag das Pferdesport-Turnier CHIO Aachen. Hier hatte der Ex-FDP-Chef auch im vergangenen Jahr seinen ersten öffentlichen Auftritt nach der Krebsdiagnose.

 

Abendessen mit Merkel beim Nobel-Griechen

Nun scheint es dem Politiker sichtlich besser zu gehen. In Berlin nimmt er laut "Bild" nun auch wieder an Terminen Teil. So soll er sich mit Kanzlerin Angela Merkel (60, CDU) beispielsweise Anfang Mai zum Abendessen bei einem Nobel-Griechen getroffen haben. Die Stimmung sei ausgelassen gewesen, wie Augen- und Ohrenzeugen berichteten.

"Es wird werden ...!", gibt sich Westerwelle kämpferisch. Doch der Weg zu einer vollständigen Genesung wird noch ein weiter sein.

 

 

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