Leserbeitrag aus Großhadern Mit Herz bei der Sache

Die Koronaris. Foto: TSV Großhadern

Seit zehn Jahren gibt es die Herzsportgruppe im TSV Großhadern. Hier schreibt die Übungsleiterin über die Erfolgsgeschichte.

 

Großhadern - Im April vor 10 Jahren habe ich unsere erste Herzsportgruppe im TSV eröffnet. Wir haben uns in der Zwischenzeit von einem einst kleinen achtköpfigen Grüppchen zu einer 50 Teilnehmer großen Gesundheitsabteilung gemausert, die derzeit von einem Team von acht Ärzten und mir als Übungsleiterin betreut und unterstützt wird.

Dabei geht es in unseren drei Gruppen nunmehr genauso persönlich und freundlich zu wie vor zehn Jahren. Aus den Anfängen unserer Herzgruppe sind auch noch etliche Teilnehmer in unserem Verein geblieben. In der Koronargruppe nehmen sogar aus unserem Gründungsjahr noch einige Leute teil, aber auch in den Gymnastikstunden sind ehemalige Herzsportler vertreten.

Wir haben natürlich im Laufe der Jahre viele Koronaris kommen und gehen sehen, aber es sind auch sehr viele bei uns geblieben, um regelmäßig an dem 75-minütigen Training teilzunehmen.

Da wir eine offene Kursgestaltung haben, d.h. man kann jederzeit mit der Herzsportgruppe bei vorliegender Verordnung beginnen, ist auch das Einleben der Neuankömmlinge meist einfach, da sie schnell aufgenommen werden und nicht wie bei einem strengen Kurssystem lauter neue Teilnehmer aufeinandertreffen.

Wir machen zu Beginn unserer Stunden, nachdem der Ruheblutdruck gemessen ist, erst Gymnastik, im Anschluss folgt ein koordinativer und spielerischer Teil mit Bällen, Ringen, Softballtennis, Reifen oder anderen Kleingeräten, danach kommt die Ausdauertraining, nach dem ein weiteres Mal Blutdruck gemessen wird; dieses Mal der Belastungsblutdruck.

Am Ende unserer Übungseinheit steht fast immer eine Entspannung. Mit Progressiver Muskelrelaxation nach Jacobsen (PMR), Körperwahrnehmung, Licht- und Farbentspannung oder einer Phantasiereise können am Ende der Kursstunde unsere Teilnehmer noch einige Minuten locker lassen und entspannen.

In den vergangenen zehn Jahren haben wir öfter unsere Hallen und Trainingsorte gewechselt, ebenso die Trainingszeiten und sogar auch mehrmals den Trainingstag. Das hat der Kontinuität der Stunden aber keinen Abbruch getan und wir konnten durch unseren Zusammenhalt problemlos die Wechsel verkraften, was natürlich sehr für die Flexibilität unserer Teilnehmer spricht und nicht zuletzt für die hohe Wertschätzung unserer Herzsportgruppe von ihrer Seite.

Alles in Allem: Wenn das kein Grund zu feiern ist!

 

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