Ab diesem Schuljahr werden Maximilians- und Oskar-von-Miller- Gymnasium in München-Schwabing saniert. Der Schulbetrieb geht woanders los.

München/Schwabing – Die große Uhr im historischen Glockenturm des Gymnasiums steht schon seit einigen Wochen still, die Zeiger in zeitlosen Stellungen. Und der Schulbetrieb geht am Dienstag zwar wieder los, aber nicht hier: Das Oskar-von-Miller-Gymnasium und das Maximiliansgymnasium, die sich ein Gebäude zwischen Siegfriedstraße und Morawitzkystraße in Schwabing teilen, werden saniert und umgebaut. Vor einem knappen Monat begann das Hämmern und Bohren, das Schrauben und Rumpeln: die vorbereitenden Maßnahmen in den Schulgebäuden. Die Möbel sind aus den Räumen getragen, die historischen Buntglasfenster entfernt und der Großteil des Baudenkmals ist mit einem riesigen Bretterzaun umfasst.

Es sollen unter anderem die Dachgeschosse zu Klassenzimmern ausgebaut werden und im Nordteil angebaut. Unter dem Schulhof ist eine Zweifach-Sporthalle geplant – dafür wird aus der bisherigen Gymnastikhalle eine Mensa und Aula. Außerdem werden die Heizungs-, Wasser- und Elektroleitungen erneuert.


Alles neu: Aus der jetzigen Gymnastikhalle wird eine Aula. Foto: Daniel von Loeper

Sanierung: Schüler lernen in provisorischen Bauten

Der Umbau soll bis 2022 dauern. Solange kommen die Schülerinnen und Schüler in Provisorien unter: die fast 700 des Maximiliansgymnasiums in einem Pavillon-Bau an der Oettingenstraße, der kürzlich noch denen des Wilhelmsgymnasiums als Unterkunft diente – die fast 1.000 des Oskar-von-Miller-Gymnasiums in einer dreigeschossigen Behelfsanlage in Modulbauweise an der Domagkstraße.

Prominente Absolventen des "OvM" sind unter anderem Deutsches-Museum-Gründer Miller selbst, Skirennfahrer Willy Bogner und Alt-OB Christian Ude; am "Max" waren die Naturwissenschaftler Max Planck und Werner Heisenberg, außerdem Schriftsteller Michael Ende.

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