Leipziger Keita kommt nicht Lahm-Erbe: Henrichs statt Kimmich?

Die Bayern-Bosse sollen schon Gespräche mit Benjamin Henrichs geführt haben. Foto: dpa

Der FC Bayern soll mit dem Leverkusener Benjamin Henrichs bereits gesprochen haben. Keita kommt nicht.

 

München - Bei der Partie in Hoffenheim saß Joshua Kimmich mal wieder auf der Ersatzbank. Bayern-Trainer Carlo Ancelotti ließ Rafinha als Rechtsverteidiger auflaufen, Kapitän Philipp Lahm wurde geschont. Obwohl Kimmich von seinem Trainer ein Wechselverbot für den Sommer bekam ("Keine Möglichkeit!"), stellt sich die Frage, wie groß das Vertrauen des Italieners in Kimmich wirklich ist. Und warum er den 22-Jährigen fast nie rechts hinten spielen lässt.

Wie die "Sport Bild" berichtet, schauen sich die Bayern weiter nach Kandidaten für die Nachfolge Lahms um, der nach dieser Saison seine Karriere beendet. Ein möglicher Neuzugang: Benjamin Henrichs von Bayer Leverkusen, mit dem bereits erste Gespräche stattgefunden haben sollen.

Naby Keita darf Rb Leipzig nicht verlassen

Der 20-Jährige, der ein Länderspiel für Deutschland bestritten hat, sammelte mit Leverkusen schon Erfahrung in der Champions League.

Die Bayern-Bosse Uli Hoeneß und Karl-Heinz Rummenigge hatten sich zuletzt allerdings klar für Kimmich als neuen Rechtsverteidiger ausgesprochen. Während der Wechsel von Henrichs Leverkusen-Kollege Julian Brandt zu den Bayern bereits feststehen soll, wird ein anderer Mittelfeld-Star der Bundesliga nicht nach München wechseln: Naby Keita, Spielmacher-Juwel von RB Leipzig, darf den Verein im Sommer nicht verlassen. "Es gibt keine Schmerzgrenze. Sein Weggang würde uns viel mehr Schmerzen bereiten. Es ist ganz klar: Naby spielt nächste Saison bei uns", sagte RB-Sportdirektor Ralf Rangnick der "Sport Bild".

Keita ist beim Aufsteiger einer der herausragenden Spieler, hat in der Liga schon sechs Tore erzielt und acht Treffer vorbereitet. Die Bayern beobachten Keita, der noch einen Vertrag bis Sommer 2020 in Leipzig besitzt.

 

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