Laufen über Stock und Stein Trailrunning – ein neuer Trend ist geboren

Neue Routen und Gelände testen für mehr Fun. Foto: Julien Christ/PIXELIO

Als Überbegriff umfasst es das einfache Joggen auf Waldwegen über Bergläufe bis hin zum Alpencross zu Fuß. Hier bewegen wir uns dann schon im Bereich der sogenannten Ultraläufe oder Extremsportarten.

 

Nicht zu verwechseln jedoch mit den Crossläufen. Darunter versteht man grundlegend kürzere Läufe, die auch durchs Gelände gehen, jedoch noch über Hindernisse. Oft gibt es hierfür auch Wettkämpfe über kürzere Strecken.

Trailrunning im Raum Garmisch

Nicht weit von den Toren Münchens entfernt erstreckt sich in der Region Garmisch-Partenkirchen ein wahres „Trail Paradies“. Mit den Hausbergen Wank, Kramer sowie dem „kleinen Eckbauer“ hat man schon 3 Gebiete außerhalb des Hochgebirgsmassivs, in denen man unendliche Läufe gestalten kann.

Am Fuße des Wanks zur Esterbergalm

Startpunkt für diesen Run ist der Parkplatz an der Wankbahn. Von da aus folgen wir direkt dem schmalen Trail auf der linken Seite in Richtung Kletterwald. Hier haben wir es direkt mit einem stark schotterigem Weg, der uns schon zu Beginn gerade steil bergauf führt zu tun. Den Kletterwald passieren wir und laufen der Forststrasse weiter entlang immer den Schildern Richtung Esterbergalm hinterher. Bald passieren wir die kleine Daxkapelle, von wo aus man schon einen wunderbaren Ausblick auf Garmisch-Partenkirchen, den Kramer und das gesamte Ammergebirge hat. Dieser Blick bleibt uns von nun an während des gesamten Laufs erhalten und reicht sogar bei guter Sicht bis hinein ins Murnauer Moos. Abgesehen von einigen flacheren Passagen geht es durchgehend relativ steil ansteigend, zum Teil ist der Weg auf kurzen Strecken asphaltiert. Parallel dazu führt aber ein schmaler Trail durch die Wiesen, auf den wir bei unserem Trailrun natürlich ausweichen und somit auch uns entgegenkommenden High-Speed Mountainbikern ausweichen können. Nach den letzten extrem steilen Serpentinen erstreckt sich dann, oben angekommen, ein letztes flacheres Stück hindurch durch saftige Almwiesen, durch die man idyllisch auf das schon zu sehende Ziel die Esterbergralm zulaufen kann. Eine Erfrischung ist dort allerdings nur bis 17 Uhr möglich, da die Alm danach geschlossen hat. Der Rückweg ist auf derselben Strecke zu empfehlen oder alternativ über eine Vielzahl anderer Wege, die in alle Richtungen vom Berg hinunter führen. Für die genannte Strecke sollten ca. 2-2,5 Stunden insgesamt eingeplant werden. Also los geht's! Für eine Feierabendtour ist es wochentags jenseits des Staus auf der A95, verstopft mit Wochenendausflüglern, nie zu spät! Viel Spaß dabei!

 

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