Langfristige Engagements behagen ihm nicht Darum wollte Sebastian Koch kein "Tatort"-Kommissar werden

Sebastian Koch im Februar bei den Internationalen Filmfestspielen in Berlin Foto: Stefanie Loos/Invision/AP

Sebastian Koch ist nicht nur ein international gefragter Schauspieler - auch eine feste Rolle beim "Tatort" wurde ihm schon angeboten. Warum er das ablehnt, verriet er jetzt in einem Interview.

 

Sebastian Koch (52, "Stirb langsam - Ein guter Tag zum Sterben") war schon an der Seite von Bruce Willis zu sehen und dreht unter anderem mit Steven Spielberg. Und auch eine Rolle als "Tatort"-Kommissar wurde ihm schon angeboten, wie er in einem Interview mit der "Neuen Osnabrücker Zeitung" sagte: "Aber wenn alle guten Schauspieler einen 'Tatort'-Kommissar spielen sollen, müssen wir neue Bundesländer erfinden." Ihm behage das langfristige Engagement in Reihen generell nicht, betonte der Schauspieler.

Daran kann offenbar nicht mal Ridley Scott (77, "The Counselor") etwas ändern. Mit dem bekannten Regisseur habe er den Pilotfilm für eine Serie gedreht, "The Vatican", erzählt Koch. "Danach habe ich zwei Monate nicht geschlafen und mich gefragt: 'Was hast du denn da wieder gemacht? Wie konntest du dich für fünf Jahre verpflichten, nur weil der Mann Ridley Scott heißt?' Es war natürlich ein tolles Projekt, aber ich habe gebetet, dass es nicht realisiert wird. Wider Erwarten kam es dann auch so, und ich war sehr erleichtert. Sich über eine so lange Zeit zu binden, ist einfach nicht meine Idee von Schauspielerei."

 

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