Landkreis Regen Radfahrer von Zug erfasst und getötet

Gerade an unbeschrankten Bahnübergängen kommt es deutschlandweit immer wieder zu Unfällen. Foto: Archivbild Boris Roessler/dpa

Er stirbt am Unfallort: Ein 64-jähriger Radfahrer wird auf einem Bahnübergang in Langdorf im Landkreis Regen an einem unbeschrankten Bahnübergang von einem Zug erfasst und getötet.

 

Regen - Tragischer Unfall auf der Waldbahn-Strecke zwischen Bodenmais und Zwiesel im Landkreis Regen: Ein 64-jähriger Radfahrer ist am Donnerstagnachmittag an einem unbeschrankten Bahnübergang von einem Zug erfasst und getötet worden.

Wie die Polizei mitteilt, wollte der Radfahrer auf dem leicht abschüssigen Feldweg gegen 14 Uhr an einem unbeschrankten Bahnübergang bei Außenried in der Gemeinde Langdorf die Gleise überqueren. Der Mann starb noch am Unfallort, wie die Polizei am späten Donnerstagabend mitteilte.

Radfahrer gerät unter den Triebwagen und wird mitgeschleift

Der 64-Jährige hatte offensichtlich den aus Bodenmais kommenden Zug übersehen. Der Zugführer leitete eine sofortige Notbremsung ein, konnte den Zusammenstoß jedoch nicht verhindern - der Radfahrer geriet unter den Triebwagen und wurde rund 30 Meter weit mitrgeschleift.

Die Fahrgäste blieben den Angaben zufolge unverletzt. Die Bahnstrecke war fast vier Stunden lang gesperrt.

Wie die "Passauer Neue Presse" schreibt, war am nächstgelegenen unbeschrankten Bahnübergang in Richtung Außenried erst Mitte Juni ein 62-jähriger Mofafahrer von der Waldbahn erfasst und ebenfalls getötet worden.

Am vergangenen Wochenende hatte sich ein tödlicher Unfall an einem unbeschrankten Bahnübergang im Landkreis Passau ereignet. Ein Zug hatte ein Postauto erfasst. Die Fahrerin des Autos wurde dabei tödlich verletzt. Ein zwölf Jahre alter Junge starb im Juni in Traunreut, als er mit seinem Fahrrad einen unbeschrankten Bahnübergang überqueren wollte.

 

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