Landesbanken BayernLB verklagt Ex-Vorstände auf Schadenersatz

Die BayernLB will ihre früheren Vorstände wegen des milliardenschweren Fehlkaufs der österreichischen Bank Hypo Alpe Adria auf Schadenersatz verklagen.

 

München - Die Klagen sollten noch in dieser Woche bei Gericht eingereicht werden, teilte die Bank am Dienstag in München nach einer Sitzung des Verwaltungsrats am Vortag mit. Zur Höhe der Forderungen äußerte sich die BayernLB zunächst nicht. Nach Informationen aus Branchenkreisen geht es um eine Summe von rund 200 Millionen Euro.

Die BayernLB hatte die HGAA 2007 gekauft, obwohl damals schon bekannt war, dass die Bank Probleme hatte. Die Landesbank wirft den damals verantwortlichen Managern deshalb Pflichtverletzungen vor. Im Dezember 2009 gab die BayernLB die HGAA an Österreich zurück, wo sie notverstaatlicht wurde. Den Freistaat als Haupteigentümer der BayernLB hat das HGAA-Desaster mehr als 3,7 Milliarden Euro gekostet.

 

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