Kunstprojekt an der Boschbrücke Der Koran auf unserer Netzhaut

Die Skulptur "Die Weitung: Basmala" auf der Bosch Brücke am Deutschen Museum. An der linken Stehle kann der Passant durch ein Guckloch blicken, das ihm seine Pupille als Spiegelbild zurückwirft - jedoch mit dem auf sie grafierten Schriftzug b-ismi-llāhi r-raḥmāni r-raḥīmi Foto: Berkan Karpat

Gegenüber dem Europäischen Patentamt, an der Boschbrücke, kann man sich mit dem Koran "erleuchten" lassen.

 

Es ist schwer zu beschreiben: Wir bekommen als Passanten den traditionellen Beginn der Koran-Suren auf unsere Augen projiziert, unserer Augen reagieren und diese Bewegung wird in Töne, in  Klang verwandelt: "Die Weitung: Basmala - eine koranische Skulptur" heißt die Kunst-Performance-Installation von Berkan Karpat an der Boschbrücke zum Deutschen Museum. Sie ist nur noch bis einschließlich Donnerstag dort kostenfrei zu besuchen und auszuprobieren. Und "Basmala" ist die Kurzform von b-ismi-llahi r-rahmani r-rahimi - Im Namen Gottes, des Allerbarmers, des Barmherzigen.

Am Donnerstag, 9.1. gibt es dann eine eintägige Fortsetzung in der Muffathalle: "Eine koranische Phonografie auf 114 Körper" (19.30 Uhr, Eintritt frei)

 

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