Kunstfund in München 54 weitere Gurlitt-Bilder im Internet veröffentlicht

Gurlitt Schwabing Kunstfund Bilder Foto: Goran Gajanin/ Action Press/Paris Match/ Staatsanwaltschaft Augsburg

Die Behörden haben am Donnerstag weitere 54 Bilder aus dem Münchner Kunstfundus von Cornelius Gurlitt veröffentlicht. Es handelt sich um Bilder von Edward Munch und Max Liebermann. Sehen Sie hier die Bilder in der Klickstrecke.

 

Magdeburg - Die Datenbank Lost Art zeigt weitere Werke aus dem Fundus von Cornelius Gurlitt im Internet. Bei nun insgesamt 79 Bildern besteht der dringende Verdacht, dass es sich um Raubkunst der Nazis handelt. Die am Donnerstag veröffentlichten Bilder sind 54 Grafiken von Edvard Munch und Max Liebermann.

In den Geschäftsbüchern des Kunsthändlers Hildebrand Gurlitt, dem Vater von Cornelius Gurlitt, aus den Jahren 1937 bis 1945 gebe es Hinweise auf diese Werke. Ob es sich um NS-Raubkunst handelt, könne nur die Provenienzrecherche ergeben. Um den Weg dieser Werke bis in die Hände Gurlitts zu klären, habe die Augsburger Staatsanwaltschaft die Werke jetzt ins Netz gestellt. Bereits in der vergangenen Woche waren Abbildungen einiger Gemälde in die Datenbank der Magdeburger Koordinierungsstelle für Kulturverluste gestellt worden.

 

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