Kultur Irre: 910 Milliarden-Klage gegen Popstar

Der Rap-Star P. Diddy wird in Los Angeles auf fast eine Billion US-Dollar verklagt. Foto: AP

Los Angeles - Es klingt wie ein irrer Witz, soll aber wohl tatsächlich vor Gericht verhandelt werden: Rapper P. Diddy wird in Los Angeles von einer Frau auf fast eine Billion Dollar Kindergeld und Schadensersatz verklagt

 

Eine bizarre Klage gegen den Rap-Star P.Diddy (bürgerlich Sean Combs) wird am Montag in Los Angeles vor Gericht verhandelt, berichtet des Online-Magazin „Radar Online“. Auf dessen Website ist die Kopie einer Klageschrift zu sehen, in der eine Valerie Joyce Wilson Turks von dem Rap-Mogul 910 Milliarden US-Dollar Schadensersatz und Kindergeld fordert. Der 41-Jährige habe mit seiner damaligen Ex-Freundin Kim Porter und Rodney King außerdem das World Trade Center (WTC) zum Einsturz gebracht. Wörtlich schreibt sie "er hat das WTC umgehauen".

Darüberhinaus soll Combs der Vater ihrer zwei Söhne sein – und die wohl geistig verwirrte Frau seit 2001 regelmäßig vergewaltigt und ihr beide Beine gebrochen haben. In den mit Rechtschreibfehlern und wirren Beschriftungen gespickten Dokument behauptet Turks außerdem, dass ihr der Popstar einen Casino-Chip gestohlen haben soll, der „100 zillions of dollars“ wert sein soll. Die Gesamtsumme ihrer Forderungen, nämlich 910 Milliarden Dollar, setzt sich aus den 900 Milliarden Kindergeld und 10 Milliarden US-Dollar Schadensersatz zusammen. Am Montag soll dieser bizarre Fall, so "Radar Online", tatsächlich vor Gericht in Los Angeles verhandelt werden. Allerdings wird dieser irren Klage keine große Erfolgs-Chance eingeräumt.

 

0 Kommentare