Künstliche Befruchtung Vierlinge! 65-Jährige schwanger - Sie hat schon 13 Kinder!

(v.l.) Annegret R., ihre Tochter und Birgit Schrowange Foto: © Pfeiffer / infoNetwork / RTL

Weil das jüngste Kind ein Geschwisterchen will, lässt sich eine 65-Jährige künstlich befruchten. Jetzt ist sie schwanger und erwartet Vierlinge! Die Frau hat schon 13 Kinder. Die irre Sendung auf RTL.

 

Berlin - Eine 65 Jahre alte Berlinerin soll mit Vierlingen schwanger sein. Annegret R. habe bereits 13 Kinder und 7 Enkel, teilte RTL dazu am Sonntag mit. Die Russisch- und Englischlehrerin habe sich mehrfach im Ausland durch Samen- und Eizellenspenden künstlich befruchten lassen. Bislang verlaufe die späte Schwangerschaft ohne größere Komplikationen.

Zu möglicher Kritik sagte Annegret R. in der RTL-Sendung "Extra", die am Montagabend ausgestrahlt wird: "Ich finde, das muss man für sich selber entscheiden." Das 13. Kind der Lehrerin war 2005 geboren worden. RTL versicherte auf Nachfrage, an der Schwangerschaft der Frau bestehe kein Zweifel.

RTL EXTRA, Montag, 22.15 Uhr

Lesen Sie hier, wie RTL die Sendung beschreibt:

Sie ist bereits 65 Jahre alt, Mutter von 13 Kindern und 7-fache Oma. Und jetzt ist Annegret R. wieder schwanger – mit Vierlingen! Weil sich nach eigenen Angaben ihre jüngste Tochter (9) ein Geschwisterchen wünschte, ließ sich die Grundschullehrerin aus Berlin in den vergangenen anderthalb Jahren mehrfach im Ausland durch eine Eizellen- und Samenspende künstlich befruchten. Die letzte Behandlung, bei der ihr vier befruchtete Eizellen eingesetzt wurden, schlug an – mit außergewöhnlichen Folgen. Eine Reduktion (selektiver Schwangerschaftsabbruch bei Mehrlingsschwangerschaften) kam für die Russisch- und Englischlehrerin nie in Frage. Seither wird die werdende Mutter von verschiedenen Ärzten betreut.

Bis jetzt verläuft die Schwangerschaft ohne größere Komplikationen, Annegret R. fühlt sich nach eigenem Bekunden fit. Und wenn auch weiterhin alles gut geht, wird Annegret R. in diesem Sommer ihre Kinder 14, 15, 16 und 17 zur Welt bringen und wäre damit die älteste Vierlingsmutter der Welt.

RTL wird Annegret R. in seinen News- und Magazinsendungen exklusiv auf ihrem außergewöhnlichen Weg zur Vierlingsmutter und danach begleiten. Dabei werden die vielen Fragen rund um diesen einzigartigen Fall beleuchtet und die Motive Annegret R. für die späte Schwangerschaft kritisch, vorurteilsfrei und mit der nötigen Distanz hinterfragt. Den Auftakt zur Berichterstattung macht am Montag, 13. April, das RTL-Magazin „EXTRA“ (22.15 Uhr). Moderatorin Birgit Schrowange trifft die werdende Mutter in deren Berliner Zuhause und unterhält sich ausführlich mit Annegret R. über ihre Beweggründe und ihre Entscheidung, die viele Menschen irritieren wird.

Das sagt Annegret R. über…

…moralische Bedenken: „Wie muss man mit 65 sein? Man muss ja offensichtlich immer irgendwelchen Klischees entsprechen. Was ich ziemlich anstrengend finde. Ich finde, das muss man für sich selber entscheiden. Und man sollte sich meiner Meinung nach auch nicht zu viel von anderen Leuten einreden lassen. Die können es ja halten wie sie wollen und ich halte es, wie ich es für richtig halte.“

… über den Gedanken an die erzieherischen Herausforderungen mit Vierlingen in fünf Jahren, wenn zudem ihre derzeit jüngste Tochter in die Pubertät kommt:

„Angst hab ich eigentlich nicht. Ich geh einfach davon aus, dass ich gesund und fit bleibe. In Sachen Organisation habe ich genug Erfahrung, das ist für mich ja nicht neu. Ich fand übrigens meine Söhne in der Pubertät recht unkompliziert, die waren eher danach komplizierter. Und die Mädchen waren teilweise anstrengend.“

… über ein mögliches Gerede in der Nachbarschaft: „Ich denke, wenn jemand über andere nur tratscht und quatscht, dann hat er selber kein interessantes Leben und deshalb stört mich das nicht weiter.“

Das sagt Dr. Kai Hertwig, Frauenarzt von Annegret R., über …

… den bisherigen Verlauf der Schwangerschaft: „Bisher macht die Schwangerschaft keinen Unterschied zwischen dem Körper einer Jüngeren oder Älteren. Vierlingsschwangerschaften sind immer eine hohe Belastung. Wir gucken natürlich auch internistisch, dass das Herz-Kreislaufsystem, auch das ältere Herz-Kreislaufsystem das alles mitmacht. Erfahrungen haben wir alle wenig bis gar nicht mit so einer Schwangeren in dem Alter, aber zurzeit läuft das sehr gut.“

… die besondere Anforderung an die Ärzte: „Das sind natürlich Herausforderungen für alle, die sie betreuen. Das größte Risiko für die Kinder besteht eigentlich in der Frühgeburtlichkeit. Da versuchen wir alles dranzusetzen, die so weit wie möglich zu verhindern und so weit wie möglich in die höheren Schwangerschaftswochen zu schieben. … Es ist halt so, dass das Herz- Kreislaufsystem nicht mehr das Jüngste ist und da kommt es drauf an, wie leistungsfähig dieses Herz-Kreislaufsystem ist. Die Thromboserate ist deutlich höher in Schwangerschaften und die Gefäße sind unter Umständen auch nicht mehr ganz so jung, so dass da das Risiko höher ist. Wichtig ist aber auch diese hohe Motivation von Frau R. und diese positive, psychologische Grundstimmung, damit das auch möglichst optimal läuft. Der Rest liegt halt nicht in unserer Hand!“

Das sagt Birgit Schrowange (bezeichnet sich selber als späte Mutter, die mit 42 Jahren ihren Sohn Laurin zur Welt brachte (heute 14 Jahre alt) über …

… ihre erste Begegnung mit Annegret R.: „Ich habe sie als eine intelligente und sehr sympathische Frau erlebt. Für mich als 56-jährige Mutter, die selber einen gerade pubertierenden Sohn großzieht, ist es schwer vorstellbar, wie diese Vielfachmutter nun im Großmutteralter nochmals Vierlinge bekommen will. Ich frage mich auch, wie sie den Bedürfnissen ihrer heranwachsendenden Kinder gerecht werden kann. Zumal die Kinder auch keinen Vater haben werden.“

 

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