Kroatische Medienberichte Das sagt Kramaric über das Interesse des FC Bayern

Andrej Kamaric erzielte im April 2017 den 1:0-Siegtreffer der TSG 1899 Hoffenheim im Heimspiel gegen den FC Bayern. Foto: Uwe Anspach/dpa

Den Wechsel-Ambitionen von Robert Lewandowski hat der FC Bayern eine klare Absage erteilt, dann ist da noch Sandro Wagner als Alternative - und doch halten sich die Gerüchte um eine mögliche Verpflichtung des Hoffenheimers Andrej Kramaric hartnäckig.

Kaliningrad/München - Davor Suker wich der Frage charmant aus. "Ich nix verstehen", antwortete der Präsident des kroatischen Fußball-Verbandes auf die Frage, ob er vom angeblichen Interesse des FC Bayern  an Andrej Kramaric gehört habe.

Bewusst und augenzwinkernd in gebrochenem Deutsch, obwohl die Frage auf Englisch gestellt worden war. Vertragsdiskussionen um ihre Spieler können auch die Kroaten während einer WM eigentlich nicht gebrauchen. Doch diese Gerüchte ehren den Stürmer des Bundesligisten TSG 1899 Hoffenheim und die Kroaten zu sehr, als dass sie sie komplett abblocken möchten.

Kramaric über Option FC Bayern: "Kein Grund zur Hektik"

Auch Kramaric selbst antwortete ausweichend und befeuerte die Diskussionen damit eher als dass er sie aus der Welt geschafft hätte. "Bayern? Ja, ich habe gesehen, was die Medien schreiben", sagte er zu "goal.com": "Aber es gibt keinen Grund zur Hektik. Meine Priorität liegt auf der Weltmeisterschaft, danach bleibt immer noch genügend Zeit, um über einen möglichen Wechsel zu sprechen."

Bleibt die Frage, wie konkret ein mögliches Interesse des deutschen Meisters sein könnte. Den Wechsel-Ambitionen von Torschützenkönig Robert Lewandowski hat der Verein eine klare Absage erteilt, zudem hat er erst im vergangenen Winter Sandro Wagner als Alternative verpflichtet.

Laut "Kicker": Kein konkreter Bayern-Kontakt zu Kramaric

Kramaric könnte also allenfalls der Plan B sein im Falle, dass Lewandowski doch noch wechselt. Der 26-Jährige, der beim 2:0 der Kroaten im ersten WM-Spiel gegen Nigeria eine gute Leistung bot, wäre aber alles andere als ein Schnäppchen. Im Winter lehnte Hoffenheim ein 30-Millionen-Angebot für Kramaric ab, seine starke Rückrunde mit elf Toren dürfte ihn noch deutlich teurer gemacht haben.

Eine konkrete Kontaktaufnahme der Bayern-Bosse hat es offenbar bis dato nicht gegeben: Wie der "Kicker" schreibt, führen die Münchner aktuell weder mit Kramarics Berater noch mit dessen Noch-Arbeitgeber Hoffenheim Gespräche über einen möglichen Wechsel im Sommer. Allerdings seien zahlreiche Top-Klubs an dem Angreifer interessiert.

 

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