Kritik an Transferpolitik Sammer patzig: "Heidel wird wahrscheinlich nie Meister werden"

Bayerns Sportvorstand Matthias Sammer scheint gar nicht gefallen zu haben, dass Mainz.-Boss Christian Heidel die Bayern wegen deren Verhalten bei Spielertransfers kritisiert hat.

 

München - Mainz-Manager Christian Heidel hatte die Bayern unter der Woche angegriffen wegen deren Verhalten bei Spielertransfers. So war es Heidel sauer aufgestossen, dass die Bayern sich bis heute noch nicht bei Mainz gemeldet hätten wegen des Transfers von jan Kirchhoff zu Bayern. Heidel hatte von einem "nicht würdigen Verhalten" der Bayern gesprochen. Auch in Dortmund hatte man sich gewundert, dass sich von Bayern keiner gemeldet hätte, auch als der Wechsel von Mario Götze bereits feststand.

Bayerns-Sportvorstand Matthias Sammer wollte dies nicht so stehen lassen. Bei "Liga total" konterte er die Kritik von Heidel: "Es ist nicht so, dass wir den Anspruch haben, perfekt zu sein", sagte er. Doch: "Zu Herrn Heidel würde ich ganz einfach sagen: Wenn jemand eine Problematik mit uns hat, wieso ruft er uns dann nicht an? Wenn wir in Anspruch nehmen, nicht perfekt zu sein, warum nutzt er eine Plattform in der "Frankfurter Rundschau" mit einem Podium, um ovn Stil zu reden. 'Eines Meisters nicht würdig'? Das kann er nicht beurteilen, weil er wahrscheinlich auch nie Meister werden wird", so Sammers recht patzige Reaktion.

Sollte Heidel ein Problem mit ihm haben, solle er ihn anrufen. "Von Stil zu reden und selbst in die Öffentlichkeit zu gehen, ist dann vielleicht auch schlechter Stil", so Sammer weiter.

 

 

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