Kritik an den Eltern des Popstars Manager: Justin Bieber muss seine Fehler machen

Justin Bieber mit seinen Mentoren Scooter Braun (links) und Usher (rechts) Foto: Eric Charbonneau/Invision/AP

Justin Biebers Manager Scooter Braun sieht sich auch als eine Art Ersatzvater des Sängers. Da macht er aber keinen guten Job, würde vermutlich mancher sagen - doch Braun ist davon überzeugt, dass auch junge Stars im Rampenlicht ihre eigenen Erfahrungen sammeln müssen.

 

Miami – Popstar Justin Bieber (20, "Believe") hat seine Karriere vor allem einem Mann zu verdanken: seinem Manager Scooter Braun (33). Selbst noch neu im Geschäft, entdeckte er 2008 den damals 12-jährigen Bieber auf Youtube und verschaffte ihm einen Plattenvertrag - der Rest ist bereits Pop-Geschichte. Bei solch jungen Künstlern fühle er sich auch immer wie ein Erziehungsberechtigter, erzählt Braun nun dem US-Magazin "Details": "Ich mache dieselben Erfahrungen wie jemand, der ein Kind aufzieht. Ich muss nur noch besser aufpassen, denn wenn er etwas Dummes anstellt, macht das Schlagzeilen", erklärt Braun.

Dennoch müssten seine Schützlinge - Braun managt unter anderem auch Ariana Grande (21, "My Everything") - ihre eigenen Erfahrungen machen: "Man muss sie die Fehler machen lassen, und dann da sein um ihnen zu helfen, wenn sie fallen." Biebers Eskapaden scheint Braun also eher locker zu nehmen, dennoch klingt Kritik an den Eltern des Jungstars an: "Wenn ich ein Elternteil gewesen wäre, wäre ich die ersten 13 Jahre für ihn dagewesen. Ich versuche, ihn wieder in den Griff zu bekommen", erklärt der Manager. Dabei hat Braun selbst eine wilde Jugend hinter sich - Festnahmen wegen Raserei und Schlägereien inklusive. "Mein Vater nannte Justin immer 'seine Rache', weil ich so ein schwieriges Kind war", erinnert sich Braun.

Auch Biebers jungen Fans wird gerne nachgesagt, dass sie oft verrückt spielen, doch auch hier sieht der Manager eher die Eltern in der Verantwortlichkeit: "Es ist nie das Kind, das durchdreht, sondern immer die Eltern. Die Leute machen völlig verrückte Sachen für ihre Kids", erzählt Braun. "Ich habe gesehen, wie sich Eltern um Plätze in der Schlange zu einem Meet-and-Greet prügeln. Ich habe Mütter gesehen, die ihre Kinder in einem Müllcontainer hineinschmuggeln wollten."

 

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