Kritik an Beißattacken-Strafe Suárez fühlt sich "wie Hooligan" behandelt

Ein Bild, welches in die Fußball-Geschichtsbücher eingehen wird. Die Beißattacke von Uruguays Luis Suarez (r.) gegen Giorgio Chiellini beim WM-Spiel gegen Italien. Foto: dpa

Luis Suárez hat sich immer noch nicht mit der langen Sperre für seine Beißattacke bei der Fußball-WM in Brasilien abgefunden. Jetzt fand der Stürmer des FC Barcelona wieder kritische Worte.

 

Barcelona - Nach dem Bann für neun Pflicht-Länderspiele wird der uruguayische Stürmer die Copa América im Sommer verpassen. "Viel zu viel, ich bin zum Zuschauen verdammt", klagte der 28-Jährige im "Kicker". Zu Saisonbeginn musste er auch beim FC Barcelona zuschauen. "Das eine oder das andere wäre okay gewesen, aber nicht beides."

Dass er für vier Monate von allen Fußball-Aktivitäten ausgeschlossen war, kritisiert Suárez ebenfalls. "Ich hatte in den Ferien sogar Angst, meinem Neffen in Uruguay in der Juniorenliga beim Fußballspielen zuzusehen", sagte der Angreifer. "Das ist eine Behandlung, schlimmer, als wenn ich ein Hooligan wäre." Suárez war als Wiederholungstäter für seinen Biss gegen Giorgio Chiellini im WM-Vorrundenspiel gegen Italien (1:0) vom Weltverband mit der Strafe belegt worden.

 

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