Kriminalität Trauriger Rückblick: Gewaltverbrechen in Bayern 2011

 

Brutale Morde an jungen Frauen

Als eine besonders kaltblütige und heimtückische Tat ist der Mord einer 18 Jahre alten Frau vom Landgericht Deggendorf bewertet worden: Der Ex-Freund der jungen Frau hatte sie im Februar zunächst mit einem Messer schwer verletzt und dann bei lebendigem Leib verbrannt, weil sie sich kurz zuvor von ihm getrennt hatte. Für die Tat wurde der 21-Jährige im August zu neun Jahren und neun Monate Jugendstrafe verurteilt.

Mit einer „abscheulichen Tat“ musste sich auch das Landgericht Landshut befassen: Dort standen im Oktober ein 19- und ein 21-jähriger Mann vor Gericht, weil sie die hochschwangere Ex-Geliebte des 19-Jährigen mit 165 Messerstichen umgebracht hatten. Die junge Frau soll den 19-Jährigen, der in einer festen Beziehung war, dazu gedrängt haben, die Vaterschaft anzuerkennen und Unterhalt zu zahlen. Die beiden Männer wurden zu Jugendhöchststrafen von jeweils zehn Jahren verurteilt.

Mit mehr als 30 Messerstichen tötete ein 28-Jähriger im mittelfränkischen Pommelsbrunn im September 2010 seine Freundin aus Eifersucht. Der Gärtner litt unter Wahnvorstellungen und einer schweren Persönlichkeitsstörung und bildete sich ein, dass die 25-Jährige ihn betrog und ein ausschweifendes Doppelleben führte. Das Landgericht Nürnberg-Fürth verurteilte ihn im Juli wegen Mordes zu 13 Jahren Haft und ordnete zudem seine Unterbringung in der Psychiatrie an.

 

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