Krimi in Oldenburg BBL-Playoffs: Ulm verpasst die Vorentscheidung

Der Oldenburger Rickey Paulding (links) im Duell mit dem Ulmer Casey Prather. Foto: imago/Andreas Burmann

107:103 nach Verlängerung: Die EWE Baskets Oldenburg haben nach einer Aufholjagd gegen ratiopharm Ulm den 1:1-Ausgleich im Playoff-Halbfinale der Basketball-Bundesliga geschafft.

Oldenburg - Das beste Team der regulären Saison muss zittern: ratiopharm Ulm hat im Play-off-Halbfinale der Basketball-Bundesliga die Vorentscheidung verpasst. Trotz einer 27-Punkte-Führung verloren die Schützlinge von Trainer Thorsten Leibenath das zweite Spiel der best-of-five-Serie bei den EWE Baskets Oldenburg mit 103:107 (93:93, 66:30) nach Verlängerung und kassierten das 1:1.

Am Samstag (17 Uhr/Sport1 und telekombasketball.de) steht in Ulm das dritte Spiel auf dem Programm. Im zweiten Halbfinale führt Meister Brose Bamberg 1:0 gegen den FC Bayern.

Ulm zog nach ausgeglichenem Beginn im starken zweiten Viertel (33:12) weit davon, ließ den früheren Meister und Pokalsieger aber durch eine lange Schwächephase wieder herankommen. Mit Ablauf der regulären Spielzeit traf Oldenburgs Routinier Rickey Paulding per Dreier zum 93:93 und erzwang die Overtime.

Auch in den zusätzlichen fünf Minuten war der 34-jährige Amerikaner der entscheidende Mann. Als Topscorer der Gäste kam Raymar Morgan, wertvollster Spieler (MVP) der Hauptrunde, auf 27 Punkte. Bei Oldenburg hieß der beste Werfer Paulding (28).

 

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