Krimi in der ARD "Der Maulwurf": Der "Tatort" aus Erfurt in der TV-Kritik

Die Kommissare Funck (F. Mücke, m.), Schaffert (B. Kramme, l.) und Johanna Grewel (A. Levshin) verhaften den Komplizen von Timo Lemke Foto: MDR/Andreas Wünschirs

Ein Erfurter Langweiler will einfach nicht auf Touren kommen. So ist der "Der Maulwurf" - Der "Tatort" am Sonntagabend (ARD) in der AZ-Kritik.

 

München - Die Neuen aus Erfurt haben es schwer. Denn mit den blöden Sprüchen von berufsjugendlichen Windmacher-Selfies konnten die Nachwuchs-Kommissare Funck (Friedrich Mücke) und Schaffert (Benjamin Kramme) bei ihrem Tatort-Debüt 2013 keinen Blumentopf gewinnen. Und jetzt trauen sie sich kaum, frech über die Rampe zu motzen, um die Einschaltquote nicht zu gefährden.

Das „Tatort“-Kriechtier „Der Maulwurf“ (Regie: Johannes Grieser, ARD/MDR) handelt von einem heimlichen Verräter, der aus unvermeidlicher Geldgier einem Angebot nicht widerstehen kann. Funck & Schaffert wühlen mit der Kollegin Johanna Grewel (Alina Levkin) im Archiv nach dem miesen Charakter. Auch die Chefin wird derweil entführt und von einem unschuldig Verdächtigten (Oliver Stokowski) sadistisch gepiesackt.

Der Spezialist für abgründige Polizisten, Christian Redl, spielt noch einen Batzen Zwielichtigkeit in den schrägen Kripo-Stall hinein. Aber es hilft ja alles nichts: Funck & Schaffert, der Lange und der Kurze, sie kriegen ihren Erfurter Langweiler nicht auf Touren. Und der Zuschauer strampelt sich mühsam durch ein konventionelles Strickmuster.

 

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