Kreuzung in Neuhausen Das Ampel-Desaster

Kaputt: Die Ampelanlage an der Ecke Nymphenburger Straße/Landshuter Allee um den 11. Februar dieses Jahres. Foto: Daniel von Loeper

Der Ampel-Totalausfall an einer wichtigen Kreuzung in Neuhausen im Februar veranlasste einen Stadtrat zu einer Anfrage. Jetzt gab es die Antwort.

 

Neuhausen - Voll erwischt: Kein Signal gab um den 11. Februar mehrre Tage lang die Ampelanlage der Ecke Nymphenburger Straße/Landshuter Allee  von sich. Schuld war laut Polizei eine Autofahrerin, die mit ihrem Wagen dagegen geknallt war. Jeweils vier Beamten versuchten, den Verkehr per Handzeichen zu regeln.

Dieser Mega-Ausfall rief die Rathaus-CSU auf den Plan. "Ausfall der Steuerung der Ampelanlage – kein Bereitschaftsdienst am Wochenende?", lautete die Anfrage von Stadtrat Hans Podiuk.

Jetzt antwortete das Baureferat: "Im Technischen Betriebszentrum ist ein 24-Stunden Notdienst eingerichtet, der bei einem Ausfall einer Ampelanlage nahezu alle technischen Störungen zumindest provisorisch beheben kann."

Im konkreten Fall habe es sich jedoch um umfangreiche Beschädigungen gehandelt, bei denen ganze Ampelmaste inklusive deren Fundamente und Erdverkabelung zerstört wurden. Eine Reparatur der Anlagen war nicht sofort möglich, da hierfür externe Spezialfirmen notwendig sind, die neue Fundamente und Maste setzen und beschädigte Kabel erneuern können.

Diese stehen aber wegen der extremen Seltenheit solcher Ereignisse dem Baureferat an Wochenenden und Feiertagen nicht zur Verfügung.

Hauptproblem: Mobile Ersatzampelanlagen müssen vor einem Einsatz auf die betroffene Kreuzung zugeschnitten werden. Für die dafür notwendigen individuellen Berechnungen, Programmierungen, Tests sowie den Aufbau vor Ort werden mehrere Tage benötigt.

"Sie sind somit keine kurzfristige Alternative", so das Baureferat.

 

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