Kräutermischung, Badesalz, Herbal Ecstasy Legal High - Münchner stirbt nach Konsum der Räuchermischung

Kräutermischungen werden gerne geraucht. Die vermeintlich harmlose Droge ist gefährlich, warnt die Polizei. Foto: Feindt

Ein 28-Jähriger raucht die Internet-Droge. Dir Freundin findet ihn tot in der Wohnung. Drogenfahnder warnen vor den Gefahren der vermeintlich harmlosen Substanzen

München - In der Szene heißen die Päckchen „legal high“. Angeblich harmlose „Kräutermischungen“, die vor allem über das Internet vertrieben werden.

In Freimann starb jetzt ein 28-jähriger Münchner, nachdem er ein Tütchen mit dem Teufelszeug geraucht hat.

Wer „legal high“ bei Google eingibt, erhält 1,2 Milliarden Treffer. Ähnlich leicht ist es an den Stoff heranzukommen. Er wird sogar in manchen Geschäften offen angeboten.

Doch die vermeintlichen harmlosen Kräutermischungen sind brandgefährlich. „Zum einen kann man nie genau sicher sein, was für Substanzen enthalten sind“, warnt ein Münchner Drogenfahnder.

Die Zusammensetzung wechselt ständig. Die Hersteller umgehen damit das Betäubungsmittelgesetz. Das macht es so schwer, das Zeug gesetzlich zu verbieten, Konsumenten, Händler oder Hersteller zu bestrafen.

Die Kräutermischungen werden meist geraucht. Das tat auch ein 28-Jähriger aus dem Carl-Orff-Bogen in Freimann. Als seine Freundin am Samstagmorgen nach ihm sah, lag er leblos am Boden.

Die Staatsanwaltschaft ordnete eine Obduktion an. Dabei wurden Spuren einer Kräutermischung gefunden. Ein Schnelltest auf andere Drogen sprach dagegen nicht an. Was bedeutet, dass der Münchner kurz vor seinem Tod keine harten Drogen genommen hatte.

In der Szene galt er als Kiffer, der gerne mal einen Joint durchzog. In der Szene gelten die Kräutermischungen genauso wie die so genannten „Badesalze“ und auch „Herbal Ecstasy“ als vermeintlich harmlose Drogen. Sie sollen einen ähnlichen Rauschzustand auslösen wie Haschisch oder Marihuana.

Doch der jüngste Fall in München beweist, dass das Zeug auch tödlich wirken kann. In München starben in diesem Jahr bereits fünf Menschen a

 

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