Kracher gegen Ulm BBL: Ein Sieg zur Einstimmung aufs Spitzenspiel

Dru Joyce bejubelt den Sieg über Jena. Foto: Rauchensteiner/Augenklick

Nach dem souveränen 98:68 gegen Jena reist der FC Bayern nun zu Spitzenreiter Ulm.

 

München - Als der Druck des FC Bayern zu groß wurde, sah sich Jenas Trainer Björn Harmsen gezwungen, zweimal innerhalb von zwei Minuten eine Auszeit zu nehmen. Es half freilich: nichts. Mit einem starken 17:0-Lauf zu Beginn des zweiten Viertels – der Spielstand schraubte sich von 27:24 auf 44:24 nach oben – entschieden Bayerns Basketballer ihr Heimspiel gegen Science City Jena am Sonntag frühzeitig für sich.

Härtetest vor Spitzenspiel

„Am Anfang ist es uns nicht gelungen, die Partie auf unser Geschwindigkeitslevel zu bringen“, analysierte Bayern-Trainer Sasa Djordjevic, „wir haben dann aber von unserer langen Bank profitiert und konnten dem Spiel unseren Stempel aufdrücken.“ Der souveräne 98:68-Sieg, der elfte Liga-Erfolg in Serie, war eine prächtige Einstimmung für das nun folgende Spitzenspiel beim immer noch ungeschlagenen Tabellenführer ratiopharm Ulm am Samstag (18 Uhr), das für die Bayern zum ultimativen Härtetest vor Beginn der Playoffs wird.

Bamberg schwächelt

Durch den Sieg gegen die Thüringer hat sich der FC Bayern auf jeden Fall schon mal das Heimrecht für das Viertelfinale gesichert, Bryce Taylor und Co. beginnen die Endrunde also am 6. Mai (20.30 Uhr) mit einem Heimspiel im Audi Dome und lauffen auch am 13. Mai (20.30 Uhr) wieder zu Hause auf. Ziel der Bayern (46:6 Punkte) ist es nun, Rivale Bamberg (48:6) in den verbleibenden sechs Spielen noch von Platz zwei zu verdrängen. Der deutsche Meister schwächelt derzeit leicht und konnte beim 71:70 in Göttingen die dritte Liga-Pleite in Folge nur knapp verhindern.

 

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