Konzertkritik aus der Olympiahalle Katy Perry: Sportliches Spektakel in München

Die Neon-Show der Katy Perry: Das Konzert in der Olyhalle ist das erste von insgesamt vier in Deutschland. Laut, grell und flippig - die Bilder der Katy-Show. Foto: dpa

Megastar Katy Perry heizte am Montagabend dem verregneten München ein: Beim Konzert in der Olympiahalle lieferte die Amerikanerin eine Show der Superlative ab.

 

München - Wer da vor Katy Perry die mäßig volle Olympiahalle aufheizt, ist auch schon hoch in den Charts dabei: Die Engländerin Charli XCX stolziert schon mal ein paar Runden auf dem zweibahnigen ins Publikum spitz zulaufenden Catwalk und schießt Radiohits wie „I love it“ ab.

Die Fans, Mädchen im Teenageralter, aber auch beachtlich ältere Semester waven sich warm. Um 21.10 Uhr dann martialische Synthieklänge. Kriegerinnen sondieren mit Neonlanzen das Terrain, eine Pyramide fährt hoch, drinnen: Katy Perry.

„Roar“ macht den Disco-Anfang, inklusive Neon-Seilspringen. Eine sportliche Show: Bei „Part of me“ klettert die Tanz-Crew in einem dreieckigen Gestänge, bei „Wide awake“ hüpft Perry wie ein Aerobic-Trainerin auf einem hochfahrenden Podest.

Dann die Ansage Perrys an München: „Seid mit mir hier, in diesem Moment.“ Ein Laserspektakel begleitet den Hit „This moment“.

Zwischendurch fährt Katy, das Neon-Girl, in Bühnentiefen ab, um nach einem galaktischen Video als Cleopatra-Verschnitt auf einem mechanischen Riesenpferd an anderer Stelle wieder aufzutauchen.

Ein gigantisches Spektakel, eine Pop-Show mit artistischen Einlagen: Tänzer hangeln sich wie Trapezkünstler an einer in der Luft schwebenden Pyramide und Katy hängt an der unteren Spitze, dreht sich. In sechs Teile ist die Show eingeteilt, der ägyptische Part endet mit „I kissed a girl“.Ein Spektakel mit tanzenden Mumien und Laserwahnsinn.

Aber Perry nimmt immer wieder Kontakt zum Publikum auf schüttelt Hände: ein Star zum Anfassen, bis zum finalen Feuerwerk.

 

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