König Tuheitia findet 90 Minuten zu kurz Abfuhr für William und Kate: Kein Empfang an Neuseelands Hof

Prinz William und Herzogin Kate bei einer Wohltätigkeitsveranstaltung im November Foto: Joel Ryan/Invision/AP

Entweder ordentlich oder gar nicht: Nachdem der König der Maoris erfahren hat, dass sein Treffen mit Prinz William, Herzogin Kate und Baby George bei deren Neuseeland-Besuch im April nur eineinhalb Stunden dauern soll, hat der Monarch der Ureinwohner es kurzerhand ganz abgesagt...

 

London - Die Zeit, in der sich die Königshäuser dieser Welt befehden, ist schon lange vorbei - oder doch nicht? Der König der Maoris, der neuseeländischen Ureinwohner, hat den britischen Royals jetzt eine Abfuhr erteilt. Wie das Online-Portal der Zeitung "The Guardian" mitteilte, will seine Majestät König Tuheitia (58) den englischen Prinzen William (31) und seine kleine Familie nicht treffen, wenn die im April Neuseeland besuchen. Der Grund: Das Protokoll sehe nur 90 Minuten dafür vor, und das sei ihm schlichtweg zu wenig.

Die Nachricht überbrachte der Regierungschef des Inselstaates John Key (52) im Fernsehen und fügte etwas unangenehm berührt hinzu: "Das ist sehr enttäuschend". Denn seiner Ansicht nach seien 90 Minuten ein "sehr großzügiger" Zeitrahmen. In dem Statement des stolzen Königs allerdings ist die Rede von "gesichtslosen Bürokraten", die nichts davon verstehen würden, dass er gerne mehr Zeit mit dem Prinzenpaar gehabt hätte, um ihnen den nötigen Respekt zu zollen.

Die Rolle des Maori-Monarchen ist von großem symbolischen Wert, auch wenn er keine rechtlichen Befugnisse hat. Neuseeland gehört nämlich dem Commonwealth an, und damit ist ausgerechnet die Oma von Prinz William, Königin Elisabeth II., das Staatsoberhaupt der Insel. Die wird von der Geschichte nicht sonderlich "amused" sein.

 

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